Asylbewerber - Unterbringung


Ihre Ansprechstelle:

Flüchtlingsbetreuung und
Integration

Tel: 0931/380- 6008 und - 6001
Fax: 0931/380- 7008 und - 7001
Raum A 08 , Albert-Einstein-Str. 1
97080 Würzburg

Asylbewerber werden grundsätzlich in staatlichen Einrichtungen untergebracht. Soweit dies mangels vorhandener Unterbringungsplätze nicht möglich ist, erfolgt die Unterbringung durch die Landratsämter als Staatsbehörden und die kreisfreien Gemeinden als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises (sog. dezentrale Unterbringung).

Beschreibung

Verfahren der Unterbringung

Asylbewerber sind verpflichtet, zunächst für die Dauer von bis zu sechs Monaten in einer Aufnahmeeinrichtung zu verbringen, um für die ersten Verfahrensschritte nach dem Asylverfahrensgesetz jederzeit erreichbar zu sein. Für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten kann dies gegebenenfalls auch bis zur Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bzw. bis zu ihrer Ausreise oder Abschiebung gelten. In Bayern bestehen mittlerweile in jedem Regierungsbezirk Aufnahmeeinrichtungen mit einer Außenstelle des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration. In Unterfranken gibt es derzeit eine Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt

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Foto: Die neue Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt kurz vor der Eröffnung.

Asylbewerber, die nicht mehr verpflichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, werden vom Landesbeauftragten in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf auf die Regierungsbezirke nach einer gesetzlich festgelegten Quote verteilt.

Die Regierungsaufnahmestelle der Regierung von Unterfranken verteilt die Unterfranken zugewiesenen Asylbewerber auf die in den Landkreisen und kreisfreien Städten bestehenden staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte. Damit die Verteilung den regionalen Gegebenheiten gerecht wird, richtet sich die Quote nach den Vorgaben der Verordnung zur Durchführung des Asylgesetzes, des Asylbewerberleistungsgesetzes, des Aufnahmegesetztes und des § 12a des Aufenthaltsgesetzes (DVAsyl).

 

Gemeinschaftsunterkunft Würzburg

 

 

 

 

 

Foto: Gemeinschaftsunterkunft Würzburg, Veitshöchheimer Str. 100

Die Regierung von Unterfranken errichtet und betreibt entsprechend dem Bedarf Gemeinschafts- und Teilgemeinschaftsunterkünfte verschiedener Größen.

Aktuell besteht der Bedarf an weiteren Unterbringungsmöglichkeiten zum Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften in verschiedenen Regionen in Unterfranken.

Ehrenamtliches Engagement:

Wie können Sie den Asylbewerbern konkret helfen?

Unser Ziel ist es, die Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflüchtet sind, zu unterstützen und ihnen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ihr Leben weit weg von ihrer Heimat zu erleichtern. Dabei sind wir für ehrenamtliche Unterstützung dankbar. Wer sich also ehrenamtlich für Asylbewerber in der Aufnahmeeinrichtung, in den Gemeinschaftsunterkünften oder in den dezentralen Einrichtungen der Kreisverwaltungsbehörden engagieren will, sollte am besten auf die Träger der Asylsozialberatung (Diakonisches Werk http://www.asyl-diakonie-sw.de/ ; Caritas http://www.caritas-wuerzburg.de/hilfe-und-beratung/migration---asyl/migrations--und-fluechtlingsberatung) oder gegebenenfalls auf die Ehrenamtskoordinatoren bei den Kreisverwaltungsbehörden zugehen. Diese kennen die Bedarfe der jeweiligen Regionen, was ein koordiniertes Vorgehen gewährleistet.

Weitere Informationen zu Asylbewerbern in Unterfranken einschließlich Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt finden Sie jetzt hier

Kosten

Der Freistaat Bayern trägt die Kosten der Unterbringung in staatlichen Unterkünften unmittelbar. Im Falle der dezentralen Unterbringung erstattet er den Landkreisen und kreisfreien Gemeinden die unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entstandenen notwendigen Kosten. Soweit der Asylbewerber über Einkommen oder Vermögen verfügt, hat er die Kosten der Unterkunft zu erstatten. Das Gleiche gilt, wenn ein Asylantrag vom BAMF positiv verbeschieden wird und der nun anerkannte Bleibeberechtigte weiterhin in der Unterkunft wohnt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Rechtsgrundlagen

Weitere Informationen

Online Formulare im PDF-Format

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Stand: 29.01.2018