Fachtagung Alten- und Behindertenhilfe „Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker - Helfen statt Ruhigstellen?” am 21.06.2017


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Alten- und Behindertenhilfe
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Gemeinsame Fachtagung der Regierung von Unterfranken und des Klinikums Main-Spessart mit seiner Senioreneinrichtung Marktheidenfeld und der Berufsfachschule für Altenpflege am Mittwoch, 21. Juni 2017 von 09.00 Uhr bis 16.45 Uhr im Klinikum Main-Spessart, Baumhofstr. 93, 97828 Marktheidenfeld

Beschreibung

Erfreulicherweise hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass mechanische Fixierungen wie Bauchgurt zumeist durch alternative Maßnahmen (z.B. Niederflurbetten) ersetzt werden können.

Aufmerksame Beobachter der Pflegesituation in stationären Einrichtungen beurteilen aber eine solche Erfolgsmeldung eher skeptisch. So lasse sich ein zurückhaltender Einsatz von Psychopharmaka leider nicht konstatieren. „Wir haben es mit einem dramatischen und weithin unkontrollierten Einsatz von Psychopharmaka zu tun" sagt nicht nur Professor Dr. Thomas Klie, Projektleiter der bekannten ReduFix-Studie, in seinem Buch „Wen kümmern die Alten?". Für Reimer Gronemeyer, einem unserer Referenten auf dem diesjährigen Fachtag, scheint man sich immer häufiger der Instrumente der Diagnose und der Pillen zu bedienen, um Probleme unschädlich zu machen, um ihnen nicht auf den Grund gehen zu müssen (so in seinem Buch „Das 4. Lebensalter. Demenz ist keine Krankheit“). Er fordert eine neue Kultur des Helfens. Und das ist auch unser Ziel: „Helfen statt Ruhigstellen!“.

Das Thema enthält viel Zündstoff. Und wir freuen uns, auch für unseren diesjährigen Fachtag wieder kompetente Referenten und Gesprächspartner gewonnen zu haben. Ihre Fragen können Sie dort gerne anbringen.

Das Programm zur Fachtagung finden Sie nachfolgend unter "Downloads".

 

Diese Fachtagung wird gefördert durch

Wappen Stmgp

 

Dmitry Evtushenko _die Hundertjährige_
Dmitry Evtushenko – „Die Hundertjährige“ (E-Mail: dm.evtushenko75@gmail.com ) Der Maler lebt in Würzburg und Moskau.

Auf dem Bild sieht man Frau Marina Storch, die Tochter des berühmten russischen Philosophen Gustav Speth. Sie lebte in Moskau und ist erst vor kurzem hundertjährig gestorben Sie war Lehrerin von Beruf. Unter ihren Verwandten waren viele bekannte Persönlichkeiten: z.B. der Komponist Sergej Rachmaninov, die Tänzerin vom Bolschoi Theater Ekaterina Maksimova usw. Von der Linie ihrer Mutter hat sie die adeligen Wurzeln. Letztes Jahr wurde in Moskau ein Dokumentarfilm gedreht, bei dem sie über ihre Familie erzählt. 2014 wurde ihre Autobiografie publiziert. Dieses Buch gibt es bislang nur in Russisch.

Downloads

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Fachtag 21.06.2017 Programm PDF 297 KB

Weitere Informationen

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Artikel "Von unverschämter Achtsamkeit" PDF 2.669 KB

Portraits der Referenten

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Dokument Typ Dateigröße
Portrait Daniela Hünlein Word 88 KB
Portrait Dominikus Bönsch Word 3.870 KB
Portrait Jean-Luc Moreau-Majer Word 1.524 KB
Portrait Marcel Briand Word 4.433 KB
Portrait Reimer Gronemeyer Word 50 KB

Portraits der Referenten

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Portrait Daniela Hünlein Word 88 KB
Portrait Dominikus Bönsch Word 3.870 KB
Portrait Jean-Luc Moreau-Majer Word 1.524 KB
Portrait Marcel Briand Word 4.433 KB
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Tagungsbeiträge

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Muss es immer die Psychiatrie sein? PDF 1.783 KB
Demenz Verstehen Statt Sedieren PDF 45 KB
Handout - Demenz verstehen statt sedieren PDF 1.824 KB
PPP Altenpflegeschule PDF 1.244 KB
PPP ProSeniorBern PDF 3.207 KB
Stand: 08.01.2018