Vergaberecht, VgV, VOL/A Abschnitt 1


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Beratung im Vergaberecht bis zur Auftragserteilung 
Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV)
Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen  - Teil A (VOL/A – Abschnitt 1)

Beschreibung

Die Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) trifft nähere Bestimmungen über das einzuhaltende Verfahren bei der dem Teil 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen unterliegenden Vergabe von öffentlichen Aufträgen und bei der Ausrichtung von Wettbewerben durch den öffentlichen Auftraggeber.

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A Abschnitt 1) beinhaltet Regeln für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen über Liefer- und Dienstleistungen. Diese Regeln gelten nicht für Bauleistungen, die unter die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen  - VOB fallen und nicht für Leistungen, die im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit erbracht werden. Die Bestimmungen der Haushaltsordnungen bleiben unberührt.

Diese Bestimmungen sind von öffentlichen Auftraggebern anzuwenden; Empfängern von Fördermitteln kann die Anwendung dieser Regelungen vorgeschrieben werden. Die Regierung von Unterfranken berät dazu bis zur Auftragsvergabe.

Für Vergabeverfahren öffentlicher Auftraggeber, deren Vergabestellen ihren Sitz in Unterfranken haben, kann ein förmliches Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) bei der Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern (https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm)  beantragt werden, wenn der Auftragswert den Schwellenwert (§ 106 GWB) überschreitet.

Bei einem Auftragswert unterhalb des Schwellenwertes besteht die Möglichkeit einer Beschwerde bei der fachaufsichtsführenden Ebene, da die VOL/A Abschnitt 1 entgegen den Regelungen der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil A - Abschnitt 1 kein Nachprüfungsverfahren vorsieht.

Weitere Informationen

Stand: 08.12.2017