Militärkonversion in Unterfranken


Konversionsmanagement In Unterfranken

Ihre Ansprechstelle:

Regierungsvizepräsident
Jochen Lange

Tel: 0931/380-1101
Fax: 0931/380-2101
Raum H 103 , Peterplatz 9
97070 Würzburg

Die Militärkonversion in Unterfranken betrifft einerseits die von der Bundeswehrreform 2011 betroffenen Standorte wie Wildflecken und Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen, Volkach im Landkreis Kitzingen, Veitshöchheim und Würzburg im Landkreis Würzburg.

Andererseits umfasst die Militärkonversion auch die vom Abzug der US-Armee betroffenen Standorte. Dazu gehören in den 90er Jahren der Komplettabzug der Amerikaner in Aschaffenburg, Bad Kissingen, Giebelstadt und Wildflecken, in jüngerer Zeit in Kitzingen (2007) und Würzburg (2009) und der Abzug des US-Militärs aus Schweinfurt (2014).
 

Beschreibung

Handlungsfelder der Regierung von Unterfranken

Die Regierung von Unterfranken sieht ihre Aufgabe darin, die unterfränkischen Kommunen bei der Bewältigung der Folgen der Truppenabzüge und den notwendigen Konversionsbestrebungen zu unterstützen.

Sie versteht sich dabei als Vermittler zwischen den Kommunen und den zuständigen Ministerien. Dabei versucht die Regierung von Unterfanken alle denkbaren Unterstützungsmaßnahmen zu koordinieren, fachlich zu bündeln, inhaltlich abzustimmen, sowie fördertechnisch umzusetzen.

Dazu werden vorrangig zwei Instrumente eingesetzt:

  1. Städtebauförderung - Bayerisches Sonderprogramm Militärkonversion
    Der Freistaat unterstützt in Ergänzung zu den bereits bestehenden Städtebauförderungsprogrammen seit 2012 die von der Bundeswehrreform sowie der Schließung der US-Standorte betroffenen Städte und Gemeinden zusätzlich über Sondermittel aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm. Finanziert werden insbesondere Vorbereitungsmaßnahmen wie Standortentwicklungskonzepte, städtebauliche Managementaufgaben, städtebauliche Untersuchungen, städtebauliche Wettbewerbe und Rahmenplanungen. Wegen der besonderen strukturellen Herausforderungen wird dabei ein erhöhter Fördersatz von 80 Prozent gewährt, aktuell allerdings nur noch für Planungen und bauliche Maßnahmen innerhalb der Militärkonversionsflächen selbst.
  2. Konversionsmanagementförderung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (StMFLH)
    Die Landesentwicklung stellt in Ergänzung zu den bereits bestehenden Regionalmanagements Mittel zur Förderung von Konversionsmanagements für die von der Bundeswehrreform und dem Abzug des US-Militärs betroffenen Standorte zur Verfügung. Die Förderung liegt bei 80 - 90 Prozent für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren. In Unterfranken wurden für die Landkreise Bad Kissingen und Schweinfurt sowie für die LAG Z.I.E.L. e.V. im Landkreis Kitzingen ein Konversionsmanagement bewilligt (siehe auch Konversionsmanagement in Unterfranken - eine Förderung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat).

Darüber hinaus richtete die Regierung von Unterfranken zur Unterstützung der Konversionsprozesse u.a. eine interdisziplinär besetzte "Arbeitsgruppe Konversion" ein unter der Leitung von Herrn Regierungsvizepräsidenten Jochen Lange.

Weitere Informationen

Stand: 30. März 2017