Städtebauförderung


40 Jahre Städtebauförderung

Ihre Ansprechstelle:

Städtebau
Tel: 0931/380-1440
Fax: 0931/380-2440
Raum H 438 , Peterplatz 9
97070 Würzburg

Maßnahmen der Städtebauförderung dienen der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sowie der Umwelt in Städten, Märkten und Dörfern.

Beschreibung

Schwerpunkte städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen, die mit Städtebauförderungsmitteln unterstützt werden, sind insbesondere:

  • die Stärkung der Innenstädte und Ortsmitten sowie die Verbesserung der Standortbedingungen für Handel und Gewerbe in den Zentren,
  • die Anpassungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind, insbesondere die Konversion von Liegenschaften des Militärs, der Bahn, der Post und auch von Gewerbe und Industrie, - Stadtumbau
  • das Aufhalten der sozial-räumlichen Polarisierung in Städten und Gemeinden sowie die Einleitung und Sicherung einer nachhaltigen Aufwärtsentwicklung in Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, - Soziale Stadt
  • die nachhaltige Siedlungsentwicklung, z.B. durch Nutzung des Bestandes, Energieeinsparung, Verbesserung der natürlichen Bodenfunktionen,
  • die Bewahrung und Modernisierung wertvoller Siedlungs- und Landschaftsstrukturen sowie die Pflege des kulturellen Erbes,
  • die Erhaltung und Modernisierung vorhandener sowie die Schaffung neuer Wohnungen,
  • die überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke von Kommunen im ländlichen Raum zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Für die Beratung der unterfränkischen Kommunen und die Bewilligung von Fördermitteln im Regierungsbezirk ist die Regierung von Unterfranken, Sachgebiet Städtebau zuständig. Ansprechpartner für Eigentümer, die Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen in den Maßnahmengebieten durchführen wollen, ist die jeweilige Stadt oder Gemeinde.

Voraussetzungen

Aufnahme der Stadt bzw. Gemeinde in ein Städtebauförderungsprogramm.
Vor der Bewilligung der Fördermittel darf mit dem Bauvorhaben nicht begonnen werden.

Fristen

1. November für Bedarfsmitteilungen der Gemeinden

Kosten

Das Antrags- und Bewilligungsverfahren ist kostenfrei.

Rechtsgrundlagen

Baugesetzbuch und Städtebauförderungsrichtlinien

Weitere Informationen

Stand: 22. April 2014