Experimenteller Wohnungsbau


Experimenteller Wohnungsbau

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Wohnungsbau
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Die Oberste Baubehörde initiiert im Rahmen des Experimentellen Wohnungsbaus Modellvorhaben, deren Themen sich aus dem klassischen Dreieck der sozialen, ökonomischen und ökologischen Verantwortung für den Wohnungsbau - heute und in der Zukunft - stellen.

Beschreibung

Der Wandel der demographischen und sozialen Strukturen fordert zum Nachdenken über neue Wohnformen ebenso auf wie das Ziel, kostengünstig, flächen- und ressourcensparend zu bauen. Die Modellvorhaben thematisieren ebenso die baukulturelle Dimension mit dem Ziel, hohe architektonische Qualität zu erreichen.
Die in das jeweilige Modellvorhaben aufgenommenen Projekte beginnen in der Regel mit der Durchführung eines Auswahlverfahrens (Architektenwettbewerb), um die beste Lösung zu ermitteln. Die weitere Durchführung der Projekte erfolgt im Rahmen der Wohnraumförderung unter fachlicher Begleitung durch die Regierungen und die Oberste Baubehörde. Die Ergebnisse werden jeweils wissenschaftlich ausgewertet und publiziert.
Derzeit laufende Modellvorhaben:

  • WAL - Wohnen in allen Lebensphasen
  • e% - Energieeffizienter Wohnungsbau
  • IQ – Innerstädtische Wohnquartiere

Voraussetzungen

Die Themen der Modellvorhaben werden von der Obersten Baubehörde im Zusammenwirken mit der Wohnungswirtschaft, den beteiligten Kommunen, den Berufsverbänden und der Wissenschaft initiiert.

Letztendlich ist der langfristige Erfolg der Modellvorhaben und ihre Vorbildfunktion davon abhängig, ob der richtige Weg zwischen Innovation, Akzeptanz und Marktgängigkeit gefunden wird.

Die Auslobungen zu den Modellvorhaben werden von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr im Internet veröffentlicht (Wohnen in Bayern, Link siehe unten).

Fristen

Die Fristen für die Bewerbung zu den Modellvorhaben werden von der Obersten Baubehörde im Einzelfall festgelegt. Die Modellvorhaben sind in ihrer Laufzeit zeitlich begrenzt.

Kosten

Das Antrags- und Bewilligungsverfahren ist kostenfrei.

Weitere Informationen

Stand: 29. Juli 2014