Ruhestandseintritt


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Schulpersonal
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97070 Würzburg

Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen, staatlichen Berufs- und Wirtschaftsschulen, Förderschulen und beruflichen Schulen für Behinderte haben die Möglichkeit, bereits vor dem gesetzlichen Ruhestand auf Antrag in den Ruhestand zu gehen oder auch die Möglichkeit, den Ruhestand über den gesetzlichen Ruhestand hinaus zu verschieben.

Beschreibung

gesetzlicher Ruhestand:
Seit der Anhebung der Altersgrenzen treten Lehrkräfte an öffentlichen Schulen ab dem Geburtsjahr 1964 grundsätzlich mit Ablauf des Schulhalbjahres bzw. Schuljahres in den Ruhestand, in dem sie das 67. Lebensjahr vollenden. Für die Geburtenjahrgänge 1947 bis 1963 wird die Altersgrenze schrittweise vom 65. auf das 67. Lebensjahr angehoben.

Antragsruhestand:
Es besteht die Möglichkeit, auf Antrag nach Vollendung des 64. Lebensjahres (ohne Schwerbehinderung), bzw. nach Vollendung des 60. Lebensjahres (bei Schwerbehinderung), in den Ruhestand versetzt zu werden.

Der frühestmögliche Antragsruhestandstermin ist mit Ablauf des Schulhalbjahres bzw. des Schuljahres, in dem das 64. bzw. das 60. Lebensjahr vollendet wird. Wird das 64. bzw. 60. Lebensjahr im August vollendet, kann die frühestmögliche Versetzung in den Ruhestand mit Ablauf des 31.08. ausgesprochen werden. Wird das 64. bzw. 60. Lebensjahr nach dem 31.08., aber vor dem letzten Ferientag der Sommerferien vollendet, kann die Versetzung in den Ruhestand auch mit Ablauf des Tages, an dem das 64. bzw. das 60. Lebensjahr vollendet wird, ausgesprochen werden. Ab dem frühestmöglichen Ruhestandseintrittstermin kann eine Ruhestandsversetzung auch mit Ablauf jedes weiteren Schulhalbjahres erfolgen. Gegebenenfalls kann es bei der Ruhestandsversetzung auf Antrag zu Abschlägen vom Ruhegehalt kommen. Auskünfte zum Ruhegehalt erteilt das Landesamt für Finanzen, Dienststelle Ansbach.

Hinausschieben des Ruhestandes:
Wenn die Fortführung der Dienstgeschäfte im dienstlichen Interesse liegt, kann der Eintritt in den Ruhestand auf Antrag über die gesetzlich festgesetzte Altersgrenze für eine bestimmte Frist, die jeweils ein Jahr nicht übersteigen darf, höchstens jedoch um insgesamt drei Jahre, hinausgeschoben werden.

Fristen

Antragstellung bei Hinausschieben des Ruhestandes bzw. bei Antragsruhestand nach Vollendung des 64. (ohne Schwerbehinderung) bzw. 60. Lebensjahres (bei Schwerbehinderung) bis spätestens einem halben Jahr vor Beginn des Ruhestandes.

Der gesetzliche Ruhestand tritt kraft Gesetzes ein, so dass hierfür keine gesonderte Antragstellung notwendig ist.

Erforderliche Unterlagen

Antragsformblatt, gegebenenfalls Schwerbehindertenausweis

Rechtsgrundlagen

Art. 62 ff. des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG)

Online Formulare im PDF-Format

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Stand: 04.09.2017