Anerkennung von Stiftungen


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Die Errichtung einer Stiftung ist eine ideale Möglichkeit, privates Vermögen - noch zu Lebzeiten oder von Todes wegen - in öffentliches Wohl umzuwandeln. Als potentieller Stifter können Sie dabei frei wählen, für welche Zwecke Sie Ihr Vermögen einsetzen wollen und Sie können dabei eigene Ideen umsetzen oder verwirklichen. Mögliche Stiftungszwecke können sein: Religion, Wissenschaft, Forschung, Bildung und Unterricht, Erziehung, Kunst, Denkmal- und Heimatpflege, Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, Sport, soziale Aufgaben oder sonst dem Gemeinwohl dienende Zwecke.

Beschreibung

Für die Errichtung einer Stiftung ist neben dem Stiftungsgeschäft die behördliche Anerkennung (bisher: Genehmigung) erforderlich. Diese Anerkennung erteilt die Regierung, in deren Bereich die Stiftung ihren Sitz haben soll.

Voraussetzungen

Grundsätzlich bestehen keine persönlichen, fachlichen oder sonstigen Voraussetzungen. Die beabsichtigte Stiftung darf jedoch keinen rechtswidrigen oder das Gemeinwohl gefährdenden Zweck verfolgen. Darüber hinaus muss die nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks aus den Erträgen des Stiftungsvermögens (Zinsen, Mieterträge usw.) gesichert sein. In der Regel muss daher das auch künftig nicht antastbare Stiftungsvermögen mindestens 50.000,- € betragen.

Erforderliche Unterlagen

Folgende Unterlagen müssen Sie dem formlosen Antrag beilegen:

  • die unterschriebene Urkunde über die Errichtung der Stiftung (Stiftungsgeschäft)
  • die ebenfalls unterschriebene Stiftungssatzung,
  • ausreichende Nachweise oder Sicherheiten über die Bereitstellung des Stiftungsvermögens,
  • Bestätigung des zuständigen Finanzamtes über die vorläufige Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Rechtsgrundlagen

§§ 80 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) in Verbindung mit dem Bayer. Stiftungsgesetz

Stand: 28. Mai 2016