Gebundener Ganztag (GGT)


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Beschreibung

Der gebundene Ganztag (GGT) ist ein besonderes schulisches Angebot mit rhythmisierter Tages- und Unterrichtsgestaltung, das vom Freistaat Bayern gefördert wird (Auszahlung in zwei Raten 1/3 bzw. 2/3).

Unter gebundener Ganztag wird verstanden, dass

  • ein durchgehend strukturierter Aufenthalt in der Schule an mindestens 4 Wochentagen bis 16.00 Uhr für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist,
  • die vormittäglichen und nachmittäglichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler in einem konzeptionellen Zusammenhang stehen und
  • der Unterricht in einer Ganztagsklasse erteilt wird.

Bei der gebundenen Ganztagsschule ist der gesamte Pflichtunterricht auf den Vor- und Nachmittag verteilt. Über den ganzen Tag hinweg wechseln Unterrichtsstunden, Übungs- und Studierzeiten, individuelle Förderangebote sowie Freizeitaktivitäten im sportlichen, musischen und gestalterischen Bereich.

Die Mittagsverpflegung ist für alle Teilnehmer verpflichtend (fester Bestandteil des Konzeptes Gebundener Ganztag).

Der GGT findet im Klassenverband statt.

In der gebundenen Ganztagsschule werden überwiegend Lehrkräfte und Förderlehrkräfte durch die Zuweisung von Lehrerwochenstunden eingesetzt.

Für die Durchführung außerunterrichtlicher Betreuungsangebote (z. B. Betreuung während der Mittagszeit, Freizeitgestaltung usw.) kann die Schulleitung im Benehmen mit dem Schulaufwandsträger einen oder mehrere freie gemeinnützige Träger oder Kommunen als Kooperationspartner beauftragen.

Darüber hinaus können diese Angebote auch durch Einzelpersonen (Honorarkräfte oder Einzelpersonen, die über die Regierung angestellt werden) durchgeführt werden.
Der gebundene Ganztag ist ein schulisches Angebot und findet in der Verantwortung der Schulleitung statt.

Der Kooperationsvertrag und das Datenblatt sind durch die Schulleitung von der Internetseite der Regierung herunterzuladen und mit dem künftigen Kooperationspartner auszufüllen, zu unterzeichnen und bei der Regierung in zweifacher Ausfertigung spätestens bis Anfang September einzureichen.

Die Auszahlung der ersten Rate (1/3 des im Datenblatt vereinbarten Budgets) kann innerhalb von 6 Wochen nach Eingang an der Regierung an den Kooperationspartner erfolgen (frühestens Schulbeginn Mitte September).

Die ebenfalls durch Schulleitung/Kooperationspartner herunterzuladende und vollständig auszufüllende und zu unterzeichnende Leistungsbeschreibung ist zusammen mit dem für jede im Ganztag eingesetzte Betreuungsperson auszufüllenden Formular „Erklärung der eingesetzten Person“ („Prüfvermerk“) bis spätestens 30.09. an der Regierung einzureichen.

Die in § 8 des Kooperationsvertrages aufgeführten Erklärungen und Unterlagen des im Ganztag eingesetzten Personals (Erklärung zu früheren Dienst- und Arbeitsverhältnissen, Belehrung über die Pflicht zur Verfassungstreue, usw.) sind der Schulleitung vom Kooperationspartner vorzulegen. Diese prüft deren Inhalt und Vollständigkeit und bestätigt dies durch Unterzeichnung der „Erklärung der eingesetzten Person“. Diese (Seite 1+2 der herunterzuladenden Heftung „Erklärung GTS“) ist im Original bis zum 30.09. direkt an die Regierung von Unterfranken weiterzuleiten, sowie von der Schulleitung in Kopie zu den Akten zu nehmen und aufzubewahren. Eine Aktenführung bei der Schulleitung findet insoweit nicht statt.

Die Regierung überprüft die Leistungsbeschreibungen/Erklärung zur Person… und ermittelt die konkrete Höhe des zustehenden Budgets.
Die Auszahlung der zweiten Rate (2/3 bzw. Gesamtbudget abzüglich bereits geleisteter Zahlung) erfolgt danach im Januar, sofern bis dahin alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.

Voraussetzungen

Weitere Informationen insbesondere zu den Voraussetzungen, den Antragsverfahren für die einzelnen Schularten und der Förderung, sowie die aktuellen Antragsformulare finden Sie auf der Internetseite des Bayer. Staatsministeriums für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst

Fristen

  • Anfang März (genauer Termin wird jährlich durch das Ministerium festgelegt): Fristablauf zur Antragstellung bei den Regierungen (Grund-, Mittel-, Förder- und Wirtschaftsschulen) bzw. MB-Dienststellen (Realschulen und Gymnasien)
  • ca. Mai/Juni : Genehmigungs- bzw. Ablehnungsbescheid durch die Regierung
  • ca. Juli/August: Kooperationsvertrag und Datenblatt sind durch Schulleitung/Kooperationspartner herunterzuladen und korrekt ausgefüllt und unterschrieben an die Regierung einzureichen (staatliche Schulen)
  • Ende September: Fristablauf für die Vorlage von Leistungsbeschreibung und Erklärung der eingesetzten Person an der Regierung (staatliche Schulen)
  • Spätestens 6 Wochen nach Eingang Kooperationsvertrag + korrekt ausgefülltes Datenblatt, jedoch frühestens Schulbeginn Mitte September (staatl. Schulen) bzw. Oktober (private/kommunale Schulen): Auszahlung der 1. Rate
  • Oktober: Meldung der tatsächlichen Gruppenzahlen (Stand: 1. Oktober)
  • Januar: Auszahlung der 2. Rate (wenn alle Unterlagen vorliegen und Budget überprüft)
  • 01.10. des der Förderung folgenden Schuljahres: Fristablauf zur Vorlage des Verwendungsnachweises (nur kommunale Schulen und Schulen in freier Trägerschaft)

Erforderliche Unterlagen

  • Datenblatt
  • Leistungsbeschreibung
  • Erklärung zur Person (je eingesetzte Betreuungsperson)

Rechtsgrundlagen

  • Art. 6 Abs. 5 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)
  • Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

Online Formulare im PDF-Format

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Downloads

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Dokument Typ Dateigröße
Gebundene Ganztagsschulen - Kooperationsvertrag PDF 140 KB
Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst PDF 238 KB
Stand: 25.07.2017