Modellversuch "Flexible Grundschule"


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Mit dem Beginn des Schuljahres 2010/11 startete das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern an 20 ausgewählten Grundschulen in Bayern den Modellversuch „Flexible Grundschule“.

Die Auswahl der Schulen bildete einen Querschnitt durch die bayerische Grundschullandschaft. Es nahmen Land- und Stadtschulen, große und kleine Schulen, Schulen mit Schülern mit unterschiedlichem Migrationshintergrund, Schulen mit oder ohne Erfahrungen mit jahrgangskombinierten Klassen und Schulen mit verschiedenartigen Erfahrungen im Ganztagsschulbetrieb teil.

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wurde der Modellversuch beendet und gleichzeitig wurde diese Form der Eingangsstufe der Grundschule auf 151 Grundschulstandorte ausgeweitet.

Beschreibung

Kinder, die mit unterschiedlichem Entwicklungsstand in die Grundschule kommen, erhalten in einer flexiblen Eingangsstufe die Zeit, die sie brauchen, um die nötigen Grundkompetenzen im Schreiben, Lesen und Rechnen zu erwerben. Die Verweildauer in dieser Eingangsstufe kann dabei ein bis drei Jahre betragen. Hat ein Kind die vorgesehenen Grundkompetenzen erworben, tritt es in die dritte Jahrgangsstufe ein. Damit dauert die Grundschulzeit an den Modellschulen zwischen drei und fünf Jahren. Durchlaufen Schüler die Eingangsstufe in 3 Jahren, wird das dritte Jahr nicht auf die Pflichtschulzeit angerechnet.

Die Entwicklung dieser Eingangsstufe mit flexibler Verweildauer wird von den beteiligten Modellschulen konstruktiv mit gestaltet.

Besondere Schwerpunkte des Schulversuchs bilden:

  • Methodik: individuelle Lernwege, offene Lernformen
  • Diagnose: Stärkung der Diagnosekompetenz der Lehrkräfte
  • individuelle Förderung
  • Leistungserhebung: Entwicklung neuer Formen, die dem individuellen Lernen Rechnung tragen
  • Übergang in die dritte Jahrgangsstufe
  • Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule

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Stand: 15.05.2017