Kooperationsklassen


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Grund- und Mittelschulen -
Erziehung, Unterricht, Qualitätssicherung

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Kooperationsklassen stellen eine Form des kooperativen Lernens dar. Dabei wird eine Gruppe von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet.

Beschreibung

Kooperationsklassen sind Klassen der Grundschule oder der Mittelschule, in denen auch Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden. Kooperationsklassen können auch für jene Schüler gebildet werden, die als Gruppe in eine Klasse der allgemeinen Schule zurückgeführt worden sind, bei denen jedoch noch ein individueller Förderbedarf besteht. Dabei können die Schüler auch aus mehreren Schulsprengeln kommen.

Es wird nach dem Lehrplan der Grundschule bzw. nach dem Lehrplan der Mittelschule unterrichtet. Die notwendige Förderung findet für die jeweilige Gruppe an den allgemeinen Schulen statt und wird durch die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste stundenweise unterstützt.

Kooperationsklassen werden von den Staatlichen Schulämtern eingerichtet.

Rechtsgrundlagen

Die Rechtsgrundlagen für die Kooperationsklassen finden sich in Artikel 30 a des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) und in einem Schreiben des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus vom 26.02.2003 Nr. IV.9-5 o 8200 4.482.

Stand: 25.01.2018