Bayerische Gewerbeaufsicht

Stofflicher Verbraucherschutz, REACH, CLP


Produkte mit gefährlichen Stoffen oder Zubereitungen

Ihre Ansprechstelle:

Gewerbeaufsicht
Tel: 0931/380-1870
Fax: 0931/380-1803
Raum  116 , Georg-Eydel-Str. 13
97082 Würzburg

Überprüfung der Marktzugangsregeln im Bereich Chemie für den europäischen Binnenmarkt.

Beschreibung

Die Gewerbeaufsicht bei der Regierung von Unterfranken ist für den Vollzug der REACH-Verordnung und der CLP-Verordnung bayernweit zuständig.
REACH steht dabei für „Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Ein wichtiges Ziel der REACH-Verordnung ist, alle Chemikalien in der EU zu registrieren und dabei ihr Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt zu bewerten. Damit soll die Chemikaliensicherheit erhöht und der Gesundheits-, Umwelt- und Verbraucherschutz verbessert werden. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt sind die rechtlichen Regelungen zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien durch die sogn. GHS-CLP-Gesetzgebung (kurz Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals). Ziel dieser Gesetzgebung ist es, erstmals ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien zu schaffen. Überall dort wo dieses global harmonisierte System eingeführt wird, sei es in China, Indien, den USA oder in Europa, werden Chemikalien in Zukunft nach einheitlichen Kriterien eingestuft und gekennzeichnet. Was zum Beispiel giftig oder umweltgefährlich ist, trägt dann überall das gleiche Gefahrensymbol.

Rechtsgrundlagen

Weitere Informationen

Praxishilfe zu E-Liquids

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Chemikalienrechtliche Einstufung und Kennzeichnung von Nikotinlösungen incl. Musteretiketten

Dokument Typ Dateigröße
Blatt 1 Einstufung und Kennzeichnung vor 10. ATP PDF 110 KB
Blatt 2 Einstufung und Kennzeichnung ab 10. ATP PDF 80 KB
Blatt 3 Musteretikett bis 1,67% Nikotingehalt PDF 60 KB
Blatt 4 Musteretikett ab 1,67% Nikotingehalt PDF 63 KB

Schädlingsbekämpfungsmittel

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Neue Abgabeverbote für Schädlingsbekämpfungsmittel (Rodentizide - Nagetiergifte).

Ab dem 01.03.2018 gelten neue, verschärfte Regelungen hinsichtlich des Verkaufs von Schädlingsbekämpfungsmitteln (Rodentizide – Antikoagulanzien).

Der Konzentrationsgrenzwert diverser Wirkstoffe wurde auf 0,003% herabgesetzt; d.h. bei höheren Konzentrationen führt dies zur chemikalienrechtlichen Einstufung „Kann das Kind im Mutterleib schädigen“.

Viele der im Handel erhältlichen Nagetiergifte dürfen dann nicht mehr an Privatpersonen abgegeben/verkauft werden. Dies ergibt sich aus den Vorgaben des Anhanges XVII, Eintrag 30 der REACH – Verordnung in Verbindung mit dessen Anlage 6, sowie dem Anhang VI Teil 3 der CLP-Verordnung.

Grenzwerte entnehmen Sie bitte beigefügtem Dokument.

Dokument Typ Dateigröße
Rodentizide Situation ab März 2018 PDF 10 KB
Stand: 31.08.2018