41 Standesamts-Kooperationen in Unterfranken


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Peter Müller
Tel: 0931/3801149

Inhalt des Kooperationsprojektes

In Unterfranken haben Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften ihre Standesämter in den folgenden 41 Fällen auf andere Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften übertragen:

Landkreis Schweinfurt (12 Übertragungen)

  • Gemeinden Geldersheim, Schonungen, Üchtelhausen sowie VGem Schwanfeld auf die Stadt Schweinfurt seit 01.01.2013
  • Gemeinde Waigolshausen auf den Markt Werneck seit 01.01.2013
  • Gemeinden Gochsheim, Grafenrheinfeld, Grettstadt und Schwebheim auf die Gemeinde Sennfeld seit 01.05.2013  (Standesamt Mainbogen)
  • Gemeinde Dittelbrunn auf die Stadt Schweinfurt seit 01.01.2015
  • Gemeinden Euerbach und Wasserlosen auf die Gemeinde Niederwerrn seit 01.01.2018 (Standesamt Oberes Werntal)

Landkreis Rhön-Grabfeld (7 Übertragungen)

  • VGem Heustreu auf die Stadt Bad Neustadt a.d.Saale seit 01.01.2000 (s. Präsentation unter "Downloads")
  • VGem Bad Königshofen i.Gr. und VGem Saal a.d.Saale auf die Stadt Bad Königshofen i.Gr. seit 01.01.2000
  • VGem Bad Neusadt a.d.Saale auf die Stadt Bad Neustadt a.d.Saale seit 01.01.2004
  • Gemeinde Bastheim auf die Stadt Mellrichstadt seit 01.01.2004
  • Stadt Bischofsheim a.d.Rhön und Gemeinde Sandberg auf die Stadt Bad Neustadt a.d.Saale seit 01.06.2012

Landkreis Würzburg (7 Übertragungen)

  • Gemeinde Gaukönigshofen auf die Stadt Ochsenfurt seit 01.01.2004
  • Markt Neubrunn auf die Gemeinde Waldbüttelbrunn seit 01.10.2014
  • Gemeinde Waldbrunn auf die Gemeinde Waldbüttelbrunn seit 01.10.2014
  • VGem Kirchheim auf die VGem Giebelstadt seit 01.07.2015
  • Markt Reichenberg auf die Stadt Würzburg seit 01.01.2016
  • Markt Zell a.Main und Gemeinde Theilheim auf die Stadt Würzburg seit 01.01.2018

Landkreis Miltenberg (6 Übertragungen)

  • Gemeinde Dorfprozelten auf die VGem Stadtprozelten seit 01.01.2008 (Standesamt Südspessart)
  • Gemeinden Collenberg und Faulbach auf die VGem Stadtprozelten seit 01.01.2013 (Standesamt Südspessart)
  • Märkte Kirchzell, Schneeberg und Weilbach auf die Stadt Amorbach seit 01.01.2013

 Landkreis Haßberge (5 Übertragungen)

  • VGem Theres auf die Stadt Haßfurt seit 01.01.2011
  • Stadt Königsberg i.Bay. auf die VGem Hofheim seit 01.01.2011 (kleine Übertragung)
  • Gemeinden Oberaurach und Rauhenebrach auf die Stadt Eltmann seit 01.01.2013
  • Gemeinde Sand a.Main auf die Stadt Eltmann seit 01.01.2018

 Landkreis Bad Kissingen (3 Übertragungen)

  • Gemeinde Motten auf die Stadt Bad Brückenau seit 01.01.2006
  • Gemeinde Wartmannsroth auf den Markt Oberthulba seit 01.01.2013 (kleine Übertragung)
  • Gemeinde Oerlenbach auf die Stadt Bad Kissingen seit 01.04.2013

Landkreis Main-Spessart (1 Übertragung)

  • Stadt Rieneck auf die VGem Burgsinn seit 01.01.2012

 

Ausgangslage

Aufgrund der hohen Fixkosten für Personal, Fortbildung und EDV steht der finanzielle Aufwand bei kleineren Standesämtern in keinem angemessenen Verhältnis zu der Zahl der Standesamtsfälle. Geringe Fallzahlen erschweren den Aufbau von Erfahrungskompetenz. Außerdem ist es problematisch innerhalb der Gemeinde eine qualifizierte Vertretung zu gewährleisten.

Durch das Gesetz zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (AGPStG) vom 08.07.2008 stehen den Gemeinden seit 01.08.2008 flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten bei Übertragungen zur Verfügung.

Auch ist es inzwischen möglich, dass die Gemeinden innerhalb einer Region oder kommunalen Allianz ein zentrales Standesamt durch Übertragung auf eine Gemeinde bilden und das neu entstehende Standesamt eine entsprechende Regionalbezeichnung trägt (umgesetzt z.B. beim Standesamt Mainbogen oder beim Standesamt Oberes Werntal).

 

Vorteile der Zusammenarbeit

  • Die genannten Kooperationen funktionieren reibungslos und zum Vorteil aller Beteiligten
  • Größere Einheiten können wirtschaftlich wesentlich effektiver arbeiten
  • Routine und die Möglichkeit der Spezialisierung bei den Mitarbeitern führen bei größeren Standesämtern zu einem Kompetenz- und Qualitätsgewinn
  • Die Vertretung der Standesbeamten kann in größeren Standesämtern leichter und effektiver gewährleistet werden
  • Letztlich profitieren auch die Bürger, da Finanzmittel und personelle Ressourcen frei werden, die von den Gemeinden dort eingesetzt werden können, wo sie wirklich dem Bürger zu Gute kommen. Ein Verlust an Bürgernähe ist im Hinblick auf die extreme Seltenheit eines Standesamtsbesuches nicht zu befürchten.
  • Trauungen können in jedem Fall in der Heimatgemeinde von den örtlichen Bürgermeistern vorgenommen werden
  • Kein Verlust von Entscheidungsbefugnissen, da reiner Vollzug einer Staatsaufgabe
     

Rechtliche Grundlage

Gesetz zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (AGPStG) vom 08.07.2008

Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (AVPStG)

 

Downloads

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Präsentation von Herrn Bürgermeister Gensler (Gemeinde Wollbach/VGem Heustreu) Powerpoint 310 KB
Stand: 02.02.2018