Presseinfo 190/14 — 18. Juli 2014


Anträge für den Kulturfonds Bayern bis 31.10.2014 einreichen

Würzburg(ruf) – Die Regierung von Unterfranken weist auf die Antragsfrist für den Kulturfonds Bayern hin. Anträge auf Förderung von Maßnahmen für das Auswahlverfahren 2015 müssen bis spätestens 31.10.2014 bei der Regierung von Unterfranken, Peterplatz 9, 97070 Würzburg, eingereicht werden.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer appelliert an die unterfränkischen Projektverantwortlichen: „Unterfranken verfügt über eine reiche und vielfältige Kultur – wir sollten die Fördermöglichkeiten des Staates auch in der Zukunft für neue Projektideen nutzen!“

Die Förderbereiche des Kulturfonds Bayern umfassen eine breite Palette, vom Theater über die zeitgenössische bildende Kunst, die Laienmusik bis hin zur Museumsarbeit. Mit dem Kulturfonds Bayern will die Bayerische Staatsregierung wichtige Impulse zur weiteren Verbesserung der kulturellen Infrastruktur im Freistaat geben. Der Kulturfonds Bayern, aus dem die Projekte gefördert werden, wurde 1996 aus den Erlösen der Privatisierung der Bayerischen Versicherungskammer eingerichtet.

Rund 218.000 € kann die Regierung von Unterfranken in diesem Jahr für kulturelle Projekte in Unterfranken aus dem Kulturfonds Bayern bewilligen.

Im Jahr 2014 kommen die von der Regierung von Unterfranken bewilligten Mittel

  • dem Verein Heimatspielgemeinde Münnerstadt e. V. für den Ankauf einer Ton- und Beschallungsanlage sowie von Absperrvorrichtungen für die Aufführung des Fränkischen Schauspiels „Die Schutzfrau von Münnerstadt“,
  • der Stadt Stadtprozelten für das Erschließen und Digitalisieren der Bestände des Stadtarchivs Stadtprozelten,
  • der Künstlerinnengruppe Subkutan für eine Ausstellung in der Europäischen Kulturhauptstadt Umea/Schweden,
  • dem Verein Krimikeller Rothenfels e. V. für das Sommer-Open-Air-Theater „Die letzte Fahrt des Brandner Kaspers“ am Rothenfelser Marktplatz,
  • dem Landkreis Rhön-Grabfeld für die Ausstellung „Bildhauer unserer Region – Heike und Klaus Metz“ im Kloster Wechterswinkel,
  • dem Landkreis Rhön-Grabfeld für die Ausstellung „SpessART – eine Künstlergruppe aus Lohr und Umgebung“ im Kloster Wechterswinkel,
  • dem Landkreis Rhön-Grabfeld für die Ausstellung „Heinz Kistler – Maler der Rhön“ im Kloster Wechterswinkel,
  • der Stadt Würzburg für das Projekt „MozartLabor“ als eigenständige Veranstaltung beim Mozartfest 2014,
  • dem Kulturverein Kitzingen und Umgebung PAM e. V. für das Ausstellungsprojekt „so nah und doch so fremd“ – Einblicke in die Kultur unserer türkischen Nachbarn,
  • dem Verein Tonkünstlerverband Würzburg e. V. für fünf Konzerte und Liederabende im Rahmen der Ausstellung „Strauss-Bilder“ in der BBK-Galerie im Kulturspeicher Würzburg,
  • dem Verein Tonkünsterverband Würzburg e. V. für ein Konzert mit Klavier- und Kammermusikwerken von Richard Strauss im Luisengarten Würzburg
  • der Forschungsstelle für historische Bildmedien an der Universität Würzburg für die Digitalisierung des historischen Kernbestandes der Schulwandbildsammlung (Anteil 2014)
  • dem Plastischen Theater Hobbit für eine Tournee in die Europäische Kulturhauptstadt Umea/Schweden und Aufführung von zwei Gastspielen im Theater Hobbit,
  • dem Markt Goldbach für den Umbau einer ehemaligen Produktionshalle in Proberäume für die Goldbacher Musikanten und den Spielmannszug TV Goldbach,
  • der Stadt Aschaffenburg für die Produktion und Aufführung eines Oratoriums von Daniel Bollius zum Jubiläumsjahr „400 Jahre Schloss Aschaffenburg“,
  • dem Gesang- und Musikverein Großbardorf e. V. für den Umbau eines leerstehenden Lagergebäudes zu Proberäumen für Orchester und Chöre,
  • der Freien Theaterproduktion Kinderfestspiele Giebelstadt GbR für die Aufführung von zwei selbst geschriebenen und komponierten Theaterstücken anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Kinderfestspiele Giebelstadt,
  • dem Landkreis Miltenberg für das Projekt „Christmas Truce – Weihnachtsfriede 1914“ zum Gedenken des Kriegsbeginns vor 100 Jahren
  • der Leonhard-Frank-Gesellschaft e. V. Würzburg für das Projekt „Würzburg liest ein Buch“

zugute.

Weitere Hinweise und Auskünfte zum Förderprogramm „Kulturfonds Bayern“ erhalten Sie telefonisch bei Herrn Hodek (Tel. 0931/380-1536) und zudem auch im Internet-Angebot der Regierung, Bereich „Schulen“ > „Förderung Kulturfonds Bayern“.

 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109