Presseinfo 201/14 — 04. August 2014


Förderung der Erfassung elektromagnetischer Felder „FEE-2-Projekt“: Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Sennfeld eine Zuwendung von 1.800 Euro für die Erfassung elektromagnetischer Felder


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Sennfeld (Landkreis Schweinfurt) eine Zuwendung von 1.800 Euro für die Erfassung elektromagnetischer Felder (FEE-2-Projekt) bewilligt. Das Projekt umfasst verschiedene Messungen in Sennfeld. Die Förderung erfolgt auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter Beteiligung der Mobilfunkbetreiber. Grundlage der Förderung sind die Rahmenbedingungen vom 01.09.2006 in der letzten Änderungsfassung vom 20.08.2012. Zuwendungen nach diesen Rahmenbedingungen können Kommunen in Bayern erhalten, die Mitglieder des Bayerischen Gemeindetages sind oder sich gegenüber dem Staatsministerium zur Anwendung des bayerischen Mobilfunkpaktes verpflichten.

Die Regierung von Unterfranken weist darauf hin, dass der Mobilfunkpakt im Jahr 2011 um weitere vier Jahre fortgeschrieben wurde. Damit wird auch das FEE-2- Projekt fortgeführt. Förderanträge können weiterhin bei der Regierung von Unterfranken eingereicht werden.

Für die darin zugesagten Messungen im Zusammenhang mit einem Mobilfunkausbau in einer Kommune gelten nunmehr die geänderten Rahmenbedingungen in der Fassung vom 20.08.2012. Einzelheiten dazu können auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz eingesehen und abgerufen werden.

Die Förderung ist zurückzuführen auf den am 27.11.2002 vom Bayerischen Umweltministerium mit dem Bayerischen Gemeindetag, dem Bayerischen Landkreistag und den Mobilfunkbetreibern geschlossenen Mobilfunkpakt Bayern II.

Die Zuweisung beträgt grundsätzlich weiterhin 90 % aus den zuwendungsfähigen Aufwendungen. Davon tragen die Mobilfunkbetreiber 57 % und der Bayerische Staat 33 %.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109