Presseinfo 217/14 — 01. September 2014


Grund- und Mittelschulen gut versorgt!
Trendwende bei den Schülerzahlen – Einschulungen im Plus - Auch Schulverwaltungen reagieren auf steigende Asylbewerberzahlen

Unterfränkische Schullandschaft im Schuljahr 2014/2015

– E i n l a d u n g –


Würzburg (ruf) – Die Schullandschaft in Unterfranken bleibt in Bewegung. Der Schülerrückgang der Vorjahre scheint teilweise vorerst gestoppt. Die Einschulungen liegen mit 3,2% in diesem Jahr deutlich im Plus. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse im Volksschulbereich liegt mittlerweile bei 20,12 Schülern (was erneut einer leichten Reduzierung entspricht). Andererseits haben bereits 54 Staatliche Grundschulen weniger als 80 Schüler und mittlerweile 16 Grundschulen weniger als 4 Klassen. Dies stellt die Schulverantwortlichen naturgemäß vor allem bei der Lehrerversorgung kleiner Schulen vor große schulorganisatorische Herausforderungen.

Erfreulich ist die Entwicklung der Mittelschulen. Der verlangsamte Schülerrückgang (-1,3%; Vorjahr -2,94%) ist – zumal vor dem Hintergrund der insgesamt sinkenden Zahl an Jugendlichen - ein Zeichen dafür, dass die Akzeptanz bei den Eltern und Schülern hier offenbar weiter zugenommen hat. Mehr Mittelschüler als je zuvor erreichen den mittleren Bildungsabschluss und weniger als je zuvor verlassen die Mittelschule ohne Abschluss. Mittlerweile beträgt aber auch bei den staatlichen Mittelschulen an 28 Standorten die Schülerzahl unter 100.

Auch im Bereich der Förder- und Berufsschulen gibt es einige Themen, die das neue Schuljahr prägen.
Die Schülerzahlen bei den Förderschulen bleiben weitestgehend konstant, was weiterhin den hohen Stellenwert dieser Schulart unterstreicht.

Neues gibt es auch bei den Berufsschulen: So boten ab dem Schuljahr 2013/14 bereits drei Berufsschulen in Unterfranken (Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt) jungen Asylbewerbern und Flüchtlingen ab dem 16. Lebensjahr intensive sprachliche Förderung und praktische Berufsvorbereitung an. Nunmehr kommen die Standorte Bad Kissingen, Haßfurt und Kitzingen hinzu.

Welche Veränderungen und Entwicklungen im Detail auf Schüler, Eltern, Kommunen, Lehrkräfte und die Schulaufsicht zukommen, beantwortet die Regierung von Unterfranken im Rahmen ihrer jährlichen Pressekonferenz zu Schuljahresbeginn. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer und der Leiter des Bereichs Schulen, Abteilungsdirektor Gustav Eirich, werden die aktuellen Themen ebenso wie Tendenzen und Trends in einem Informationsgespräch am


Dienstag, dem 9. September 2014, um 11.00 Uhr,
im Kleinen Sitzungssaal der Regierung von Unterfranken,
Peterplatz 9, 97070 Würzburg,

darstellen.

Wir laden Sie als (Bild-)Berichterstatter/-innen zu diesem Pressetermin herzlich ein.


Die Regierung von Unterfranken ist für Grund- und Mittelschulen, berufliche Schulen und für Förderschulen in ganz Unterfranken zuständig. Zu den Aufgaben gehören hierbei insbesondere Personaleinsatz und -verwaltung, Schulorganisation, Schulentwicklung, Lehrerfortbildung und vieles mehr.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109