Presseinfo 237/14 — 16. September 2014


Mehrgenerationenhäuser als Antwort auf den demografischen Wandel

Veranstaltungsrückblick zum Fachforum am 10.09.2014 in Würzburg – Beiträge im Internet in Kürze abrufbar


 

Mehrgenerationenhäuser Veranstaltung Bilanz(Foto: Uwe Golsch, Regierung von Unterfranken)
Referenten und teilnehmende Landtagsabgeord-
nete zum Fachforum „Gesellschaftlicher Mehrwert
durch Mehrgenerationenhäuser“ v. l. n. r.: Franz-
Josef Sauer, Mehrgenerationenhaus Arnstein-Bins-
feld, Alexander Fuchs, Mehrgenerationenhause
Johannesberg, Landtagsabgeordneter Dr. Hans
Jürgen Fahn, Bürgermeister Hans Fiederling, Mo-
deratorin Ruth Burchard, Serviceagentur im Ak-
tionsprogramm Mehrgenerationenhäuser, Kerstin
Wenzl, Vertreterin des Sprecherrats der bayerisch-
en Mehrgenerationenhäuser, Dekanin Dr. Edda
Weise, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer,
Ministerialrat Hilmar Holzner, Bayerisches Sozial-
ministerium, Landtagsabgeordnete Kerstin Celina,
Jürgen Krückel, Mehrgenerationenhaus Matthias-
Ehrenfried-Haus Würzburg, Landrat a. D. Rudolf
Handwerker, Kreisverbandsvorsitzender BRK
Haßfurt, Domkapitular Clemens Bieber.
Bild in Originalgröße

Würzburg (ruf) – „Mehrgenerationenhäuser sind eine Antwort auf den demografischen Wandel“. Zu diesem Ergebnis kamen die rund 60 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und allen voran den unterfränkischen Mehrgenerationenhäusern während des ersten unterfränkischen Fachforums zum gesellschaftlichen Mehrwert durch Mehrgenerationenhäuser bei der Regierung von Unterfranken.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer selbst hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen und freute sich über das große Interesse und die Vielzahl der Teilnehmer, zu denen auch Vertreter der Kirchen und unterfränkische Landtagsabgeordnete gehörten.

„Mehrgenerationenhäuser unterstützen hauptamtliche Strukturen mit freiwilligem Engagement. Sie ermöglichen allen Generationen eine gesellschaftliche Teilhabe und halten unterstützende Angebote und Strukturen vor, um den Alltag als Familie und als Alleinstehender gut bewältigen zu können. Damit setzen sie entscheidende Impulse zur Bewältigung des demografischen Wandels“, so der Regierungspräsident in seiner Eröffnungsrede.

Auch die Träger und Vorstandsvertreter der Einrichtungen stellten den Mehrwert der Mehrgenerationenhäuser für die Gesellschaft heraus: Mehrgenerationenhäuser agieren als „Kümmerer“ an ihrem jeweiligen Standort und leisten Beiträge zur Daseinsvorsorge. Sie sind niederschwellige Anlaufstellen mit offenen Begegnungsangeboten und nehmen zentrale Vernetzungs- und Koordinationsaufgaben am Standort wahr.
Als Visionen bzw. Zukunftswünsche wurden insbesondere die Änderung der Förderstrukturen (Verfahren vereinfachen, Förderprogramme koordinieren) und eine stärkere Anerkennung des Ehrenamts genannt. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer sicherte den Teilnehmern zu, die Ergebnisse bei den unterfränkischen Bundes- und Landtagsabgeordneten einzubringen.

Hintergrund:
Mit Unterstützung der Aktionsprogramme MehrGenerationenHäuser I und II der Bundesregierung sind bislang zwölf Mehrgenerationenhäuser in Unterfranken in den Städten und Gemeinden Aschaffenburg, Arnstein-Binsfeld, Bad Kissingen, Bad Königshofen, Großostheim, Haßfurt, Johannesberg, Kitzingen, Miltenberg, Üchtelhausen, Waldbrunn und Würzburg eingerichtet. Ihre Angebote reichen von Betreuungen, Mittagstischen, Sport- und Freizeiteinrichtungen bis hin zu Integrations- und Bildungsleistungen wie Sprach- oder Computerkursen – um nur einige zu nennen. Damit stärken die Mehrgenerationenhäuser in Unterfranken den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrer jeweiligen Stadt oder Gemeinde und tragen wesentlich dazu bei, das Freizeit- und Bildungsangebot zu erhöhen. Nach dem aktuellen Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2015 ist die Weiterförderung der Mehrgenerationenhäuser im nächsten Jahr beabsichtigt

Hier finden Sie eine Dokumentation der Veranstaltung den Veranstaltungsbeiträgen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109