Presseinfo 259/14 — 13. Oktober 2014


Erste Asylbewerber in der Notunterkunft bei den Erlöserschwestern eingetroffen

Würzburg (ruf) – Heute sind die ersten 48 Asylbewerber aus der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf im Würzburger Kloster der Erlöserschwestern angekommen. Sie werden von der Regierung von Unterfranken mit den notwendigen Bedarfsgegenständen des täglichen Lebens ausgestattet. Unterkunft und Verpflegung bekommen sie als staatliche Leistung bei den Schwestern der Kongregation der Schwestern des Erlösers. Die Auszahlung der gesetzlich geregelten Geldleistungen übernimmt das Sozialamt der Stadt Würzburg für den Freistaat Bayern.

Die Neuankömmlinge kommen aus den großen Krisenregionen unserer Erde. Es handelt sich überwiegend um Familienverbände aus Syrien, der Ukraine, dem Irak sowie einer äthiopischen Mutter mit ihrem siebenjährigen Kind. Es sind auch drei Großfamilien aus Serbien und dem Kosovo darunter.

Derzeit leben in Unterfranken fast 3.800 Asylbewerberinnen und Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften und dezentralen Unterkünften der Kreisverwaltungsbehörden. Allein seit Anfang des Monats wurden 150 neue Plätze geschaffen (Stand 30.09.2014: 3.651 belegte Plätze). Die Landratsämter und kreisfreien Städte haben in den vergangenen zwei Jahren über 100 Standorte für die Unterbringung von Asylbewerbern gefunden.

Mit den Plätzen im Kloster der Erlöserschwestern kann ein Beitrag zur Entlastung der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf geleistet werden. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer dankte daher nochmals ausdrücklich allen Beteiligten: „Die Erlöserschwestern haben gehandelt und in kurzer Zeit Raum für Asylsuchende geschaffen. Wir wünschten uns öfter solch pragmatische Lösungen.“


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109