Presseinfo 274/14 — 30. Oktober 2014


Rettung von Menschen aus Lebensgefahr
Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer spricht Lebensrettern die öffentliche Anerkennung aus

 

Bild 1 Orden Anerkennung RettungDie Bilder zeigen Regierungspräsident Dr. Paul
Beinhofer (links) bei der heutigen Überreichung der
Urkunden und Medaillen an die Lebensretter.
Bild 1: Matthias Kneuer (22), Hans Willi Brendel (27),
Juliane Köhler (30) und Patrik Schmitt (21) aus Saal
a.d. Saale bzw. Obertrubach
Bild 2: Sarah Guck (23) aus Würzburg und der
Gerettete Claus-Jürgen Golombek (74) aus Retzbach

Würzburg (ruf) – Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer hat heute in seinem Dienstzimmer


Frau Sarah Guck, Würzburg

Frau Juliane Köhler, Saal a.d. Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld,

Herrn Hans Willi Brendel, Obertrubach, Landkreis Forchheim (Oberfranken),

Herrn Matthias Kneuer, Saal a.d. Saale,

und

Herrn Patrik Schmitt, Saal a.d. Saale


für ihre mutigen Rettungstaten eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen und jeweils die Urkunde und die Medaille „Patrona Bavariae“ ausgehändigt.

Frau Sarah Guck (23) rettete am 6. Oktober 2011 einem 74-jährigen Mann das Leben, der hinter dem Würzburger Dom einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte. Als sie den kollabierten Mann vorfand, setzte sie umgehend einen Notruf an die Rettungsleitstelle ab und leistete Erste Hilfe. Bis zum Eintreffen des Notarztes führte sie Reanimationsmaßnahmen durch, um damit die Überlebenschancen des Mannes zu verbessern.

Juliane Köhler (30), Hans Willi Brendel (27), Matthias Kneuer (22) und Patrik Schmitt (21) retteten am 4. August 2013 einem damals 79-jährigen Mann das Leben, der im Schlaf nicht bemerkt hatte, dass in seinem Haus ein Feuer ausgebrochen war. Sie hatten in den frühen Morgenstunden auf ihrem Heimweg von einer Feier einen Feuerschein hinter den Fenstern des Hauses entdeckt und betraten daraufhin sofort das Grundstück. Durch Klingeln und Klopfen weckten sie den Mann und konnten ihn rechtzeitig in Sicherheit bringen. Gleichzeitig alarmierte ein Teil der Gruppe über einen Feuermelder die Feuerwehr, wodurch ein weiteres Ausbreiten des Großfeuers verhindert werden konnte.

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Bild 2 Orden Anerkennung Rettung Bild 1.492 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109