Presseinfo 278/14 — 04. November 2014


Regierung von Unterfranken hat dem Markt Maroldsweisach 25.250 Euro für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Wasmuthhausen bewilligt


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Maroldsweisach (Landkreis Haßberge) 25.250 Euro für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF (anteilig 21.450 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (anteilig 3.800 Euro) bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, Baujahr 1976, und eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1960, bei der Freiwilligen Feuerwehr Wasmuthhausen ersetzt.

Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung. Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein handelsüblicher Kastenwagen oder ein handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einem zulässigen Gesamtgewicht von max. 4,75 t und Straßenantrieb verwendet.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109