Presseinfo 307/14 — 28. November 2014


Beim Kauf von Lichterketten genau hinsehen

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Gewerbeaufsichtsamt gibt Tipps zum Kauf und zur Benutzung
 

Würzburg (ruf) – In der Weihnachtszeit boomt wieder das Geschäft mit Lichterketten. Doch beim Kauf ist Vorsicht geboten. Tests in der Vergangenheit haben immer wieder Qualitäts- und Sicherheitsmängel an Lichterketten aufgedeckt. Auch gravierende Mängel, wie Stromschlag- oder Brandgefahr, wurden von den Prüfern festgestellt.

Deshalb gibt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken die folgenden Tipps für Kauf und Benutzung von Weihnachtsbeleuchtung.

Empfohlen werden Lichterketten mit einer GS oder VDE Kennzeichnung. Diese signalisiert dem Verbraucher, dass die Beleuchtung von einer neutralen Prüfstelle als sicher eingestuft wurde. Weiterhin sollte man darauf achten, dass die Aufschriften der Verpackungen und die Benutzerhinweise (auch) in deutscher Sprache abgefasst sind. Beim Kauf spielt auch der Preis eine Rolle. Aber er darf nicht das einzige Kaufkriterium sein.

Defekte Lämpchen an der Lichterkette sind sofort auszutauschen. Andernfalls erhöht sich die Leistung der restlichen Lampen, was zu einer gefährlichen Erwärmung führen kann. Falls Beschädigungen an der Lichterkette entstehen, gilt es Stromschlaggefahren zu vermeiden. Deshalb Finger weg von laienhaften Reparaturen. Kommt die Weihnachtsbeleuchtung in Kinderzimmern zum Einsatz, sollte diese immer mit einem Transformator und Kleinspannung betrieben werden. Wer dagegen die Lichterketten im Freien benutzen möchte, darf nur Produkte verwenden die feuchtigkeitsgeschützt sind. Erkennbar ist dies am Tropfensymbol oder dem Kürzel IP 44.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Internet unter http://www.vis-technik.bayern.de (Suchbegriff Lichterkette) oder direkt durch das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken unter der Rufnummer 0931/380-1860.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109