Presseinfo 334/14 — 29. Dezember 2014


Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“

Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Kürnach als 1. Rate einen Zuschuss in Höhe von 337.000 Euro für die Sanierung des Gasthauses Goldener Stern


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kürnach (Landkreis Würzburg) aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ als 1. Rate einen Zuschuss in Höhe von 337.000 Euro für die Sanierung des Gasthauses Goldener Stern bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 561.400 Euro (bezogen auf die 1. Rate) entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme „Instandsetzung des bestehenden historischen Gasthauses und Neubau eines Büro- und Praxisgebäudes“ betragen 5.983.400 €. Davon konnten 2.850.000 € als zuwendungsfähig anerkannt und der Gemeinde Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1.710.000 € in Aussicht gestellt werden.

Das ehemalige Gasthaus Goldener Stern, früher die „Gemeinde Schenkstatt“ steht seit Jahren leer und bildet mit dem benachbarten ehemaligen Rathaus am Fuß des Kirchbergs das Ensemble barocker Zwillingsgebäude in der Ortsmitte von Kürnach.

Die Planung sieht im Erdgeschoss des historischen Gebäudes Gasträume und eine rückwärtige und seitliche Erweiterung für die Küche und die notwendigen Nebenräume vor. Im Ober- und Dachgeschoß sind Büroräume geplant. Im rückwärtigen und seitlichen Neubau sind in den beiden Obergeschossen Büro- und Praxisräume vorgesehen.

Die Maßnahme stellt nach der Sanierung des ehemaligen Rathauses und der derzeit in der Durchführung befindlichen Neugestaltung des Straßen- und Platzraumes vor dem historischen Gasthaus einen weiteren wichtigen Beitrag zur Stärkung der Ortsmitte und Steigerung der Attraktivität des Ortszentrums von Kürnach dar.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109