Presseinfo 016/15 — 19. Januar 2015


Regierung von Unterfranken förderte im Jahr 2014 unterfränkische Notrufe für misshandelte Frauen, Kinder und Jugendliche der freien Träger mit rund 59.000 Euro


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat zur Förderung der unterfränkischen Notrufe für misshandelte Frauen und Mädchen der freien Träger im Haushaltsjahr 2014 Aus-gabemittel in Höhe von insgesamt 58.950 Euro bewilligt und ausbezahlt. Die Förderung er-folgte auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Neben den Zuschüssen des Freistaates Bayern werden die Notrufe auch durch die Landkreise und kreisfreien Städte finanziell unterstützt.

Die Zuschüsse im Einzelnen:
 

Zuschussempfänger:
Zuschusshöhe:
Wildwasser Würzburg e. V. 19.650,00 Euro
SEFRA e. V.
Selbsthilfe- und Beratungszentrum für Frauen, Aschaffenburg
 
19.650,00 Euro
Frauen helfen Frauen e. V., Schweinfurt 19.650,00 Euro
Gesamt: 58.950,00 Euro
 



Zweck der Förderung ist es, durch staatliche Zuwendungen ein flächendeckendes Angebot an Beratungsstellen für von sexualisierter und häuslicher Gewalt betroffener Frauen und von sexualisierter Gewalt betroffener Kinder und Jugendliche vorzuhalten, das die erlebte Gewaltsituation auffängt und umfassende Hilfe gewährt. Die Mitarbeiterinnen der Notrufe informieren über praktische Hilfen bei der Bewältigung der Gewalterlebnisse, sowie auch über die erforderlichen ärztlichen Untersuchungen, polizeiliche Anzeige, den Ablauf des Strafverfahrens und die Möglichkeiten der anwaltschaftlichen Beratung. Auf Wunsch werden die Betroffenen zu den entsprechenden Stellen begleitet.

Förderfähig sind die Personalkosten für notwendige Fachkräfte bzw. die Kosten für Fortbildung, Supervision und Öffentlichkeitsarbeit.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109