Presseinfo 019/15 — 20. Januar 2015


Feuerwehren rücken auf die Schulbank aus: Interesse der Floriansjünger an Aus- und Fortbildung erfreulich hoch


Würzburg (ruf) – Nur gut ausgebildete und motivierte Feuerwehrleute erbringen die optimale Leistung. Dafür sorgt die Regierung von Unterfranken zusammen mit den drei staatlichen Feuerwehrschulen. Die Schulungswünsche übersteigen dabei die Platzzahl bei weitem. Auch das beweist das herausragende Engagement und die hohe Motivation der unterfränkischen Floriansjünger, freut sich Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Das Schulungsangebot erstreckt sich von A wie „ABC-Einsatz-Grundlagen“ über F wie „Fachwissen Digitalfunk“ bis hin zu Z wie „Zugführer“.

An den drei staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg konnte im Jahr 2014 die stattliche Anzahl von 1510 Feuerwehrfrauen und -männern aus Unterfranken an 247 Aus- und Fortbildungslehrgängen (bei insgesamt 75 verschiedenen Lehrgangsarten) teilnehmen. An der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg nahmen davon insgesamt 1197 unterfränkische Feuerwehrfrauen und -männer an insgesamt 68 verschiedenen Lehrgangsarten teil.

Die Regierung von Unterfranken ermittelt den alljährlichen Bedarf an Lehrgangsplätzen in den einzelnen Landkreisen, verteilt dann das von den Schulen zugeteilte Kontingent vorab prozentual und lädt nach Rückmeldung durch die Landkreise die einzelnen Teilnehmer ein.

„Unsere Feuerwehrangehörigen leisten mit großem Mut und oft unter Einsatz ihres Lebens ihren selbstlosen Dienst an unserer Gemeinschaft. Sie stehen dabei für Teamgeist und hohes Verantwortungsbewusstsein. Sie dürfen zu Recht erwarten, dass sie für ihren oft nicht ungefährlichen Dienst gut ausgebildet werden. Für ihr Engagement gebührt ihnen unser aller Dank. Danken möchte ich auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz sowie die Aus- und Fortbildung und damit im öffentlichen Interesse freistellen“, betonte Beinhofer anlässlich dieser erfreulichen Bilanz.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109