Presseinfo 035/15 — 29. Januar 2015


Arbeitslosenquote in Unterfranken bei 3,8%
Unterfranken aktuell mit der niedrigsten Arbeitslosenquote alleiniger Spitzenreiter in Bayern
Vorausschauend Fachkräftemangel Paroli bieten

Würzburg (ruf) – Die Arbeitslosenquote in Unterfranken startet erfolgreich ins neue Jahr. Zwar ist die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Bayern saisonüblich leicht auf 4,3 Prozent gestiegen. Unterfranken verzeichnet aber aktuell mit 3,8 % in Bayern den geringsten Wert aller Regierungsbezirke, gefolgt von Schwaben mit 3,9 % und Oberbayern mit 4,0 %. Ende Dezember 2014 war Unterfranken noch mit 3,3 % gleichauf mit der Oberpfalz (jetzt 4,3 %) gelegen. Die Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt derzeit 7 %.

Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit in ganz Bayern ist jahreszeitlich bedingt. Allerdings ist in Unterfranken die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark gestiegen, wie in allen anderen bayerischen Regierungsbezirken. Der Landkreis Main-Spessart verzeichnet mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent derzeit dabei den niedrigsten Wert in Unterfranken.

„Ich freue mich über die weiterhin gute Positionierung Unterfrankens auf dem bayerischen und deutschen Arbeitsmarkt. Dies sollte aber kein Grund sein, in unseren Anstrengungen zum Ausbau der unterfränkischen Infrastruktur nachzulassen“, so Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer nach Bekanntwerden der aktuellen Arbeitslosenstatistik. Die aktuelle Arbeitsmarktstatistik zeigt, wie stabil die derzeit breit gefächerte Wirtschaftsstruktur in Unterfranken ist. Das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch Unterfrankens Lage in Deutschlands Mitte und die Nähe zur Rhein-Main-Gebiet tragen sicherlich zu dem guten Ergebnis bei. „Der weitere Ausbau der unterfränkischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen werden dabei auch in Zukunft ein Garant für unsere hervorragende Positionierung in internationalen Wettbewerb sein“, ist sich der Regierungspräsident sicher. Dem drohenden Fachkräftemangel gilt es durch attraktive Rahmenbedingungen auch in den kommenden Jahren Paroli zu bieten.

Die Bayerische Staatsregierung hat mit der Nordbayern-Initiative bereits wichtige Impulse gesetzt. Mit dem Aufbau einer Max-Planck-Forschungsgruppe für Systemimmunologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, eines i-Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Schweinfurt, der Errichtung eines Helmholtz-Instituts in Würzburg und den geplanten Investitionen in die Festung Marienberg einschließlich der Generalsanierung des Mainfränkischen Museums im Laufe der nächsten Jahre, aber auch mit der Sanierung des Schlosses Johannisburg und dem geplanten Neubau für einen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/Materialtechnologie an der Hochschule in Aschaffenburg sind wichtige Eckpunkte gesetzt, die Unterfranken als angesehenen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort in Deutschlands und Europas Mitte weiter stärken werden. „In Unterfranken wird sich auch in Zukunft gut arbeiten, aber auch gut leben lassen“, so Beinhofer abschließend.
 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109