Presseinfo 036/15 — 30. Januar 2015


Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Kleinrinderfeld „Grünes Licht“ für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 10 für die Freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kleinrinderfeld (Landkreis Würzburg) für den Kauf eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 10 die
–förderrechtlich bedeutsame– vorzeitige Beschaffung genehmigt. Das neue Feuerwehrfahrzeug wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Kleinrinderfeld ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 mit Baujahr 1979 ersetzen.

Ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 10 ist ein Löschfahrzeug mit einer vom Fahrzeugmotor angetriebenen Feuerlöschkreiselpumpe, einer Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe oder einer Schnellangriffseinrichtung, einem Löschwasserbehälter mit einer nutzbaren Wassermenge von 1000 l und einer feuerwehrtechnischen Beladung sowie einer festgelegten Standard-Zusatzbeladung Hilfeleistung für eine Gruppe. Es dient überwiegend zur Brandbekämpfung, zum Fördern von Wasser und zum Durchführen schwierigerer Technischer Hilfeleistungen größeren Umfangs. Es bildet mit seiner Besatzung eine selbständige taktische Einheit. Die maximal zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beträgt 12.000 kg. Daneben kann das Fahrzeug, auf Wunsch, noch mit Zusatzbeladungssätzen, ausgerichtet nach örtlichen Erfordernissen, ausgestattet werden.

Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb des Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. Sie beträgt derzeit für ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 10 mit genannter Ausstattung im Rahmen einer Einzelbestellung 69.000 €.
 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109