Presseinfo 042/15 — 06. Februar 2015


Zwischenzeugnisse am Freitag, dem 13. Februar – ein Anlass zum Gespräch!


Würzburg (ruf) - Am 13. Februar 2015 erhalten die Schülerinnen und Schüler an den unterfränkischen Grund-, Mittel- und Förderschulen ihre Zwischenzeugnisse für das Schuljahr 2014/15. Diese Zeugnisse geben eine Zwischenbilanz über die Leistungen, die im ersten Schulhalbjahr erbracht wurden, und spiegeln deren aktuellen Stand wider. Sie bestätigen die Erfolge der Schülerinnen und Schüler, geben jedoch auch Hinweise, auf welchen Bereich ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte. An erster Stelle sollten Zwischenzeugnisse Anlass zum Gespräch sein zwischen Eltern und Kindern und folglich auch mit den Lehrkräften.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 wurde im Bereich der Grundschulen (1 bis 3 Klassen) vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ein Novum eingeführt. Da gerade zur förderlichen Entwicklung der Kinder die Kooperation von Elternhaus und Schule von entscheidender Bedeutung ist, können von der ersten bis zur dritten Jahrgangsstufe statt der Ausgabe von Zwischenzeugnissen Lernentwicklungsgespräche der Lehrkraft mit dem Kind im Beisein der Erziehungsberechtigten stattfinden. Die Entscheidung dazu treffen die jeweiligen Grundschulen einheitlich für die gesamte Schule im Einvernehmen zwischen Lehrer- und Elternvertretung - ein weiterer wichtiger Baustein für die zielführende Kooperation zwischen Elternhaus und Schule zum Wohle des Kindes.

In der Jahrgangsstufe 4 erhielten die Schüler bereits am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche des Monats Januar statt eines Zwischenzeugnisses einen Zwischenbericht über die Leistungen in allen Fächern. Anfang Mai erhalten dann alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe ein Übertrittszeugnis.

In diesem Zusammenhang appelliert Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer an die Eltern, bei schlechten Zeugnisnoten besonnen zu bleiben und sich nicht zu unangemessenen Reaktionen hinreißen zu lassen. Vielmehr gilt es, gemeinsam mit der Schule den schulischen Weg des Kindes zu begleiten und individuelle Fortschritte anzuerkennen. Die Kinder in ihren Stärken zu fördern und sie bei der Überwindung von Schwächen zu unterstützen, ist die Aufgabe aller an Erziehung Beteiligter.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit den Lehrkräften sowie die verantwortliche Beteiligung am Schulleben bilden die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Elternhaus und Schule. So ist es möglich, dem Kind gemeinsam Halt und Zuversicht zu vermitteln, damit es sich den eigenen Fähigkeiten entsprechend positiv entwickeln kann.

Rat und Hilfe bei Fragen zum Zwischenzeugnis erhalten Eltern zunächst vom Klassenlehrer oder Schulleiter. Daneben geben Beratungslehrkräfte (Adresse über Schulleitung oder Schulamt), Schulpsychologen (an jedem Schulamt) und zentral für Unterfranken die Staatliche Schulberatungsstelle (Ludwigkai 4, 97072 Würzburg, Tel. 0931/7945410) jederzeit bei aktuellen schulischen Problemen oder bei allgemeinen Fragen zur Schullaufbahn Auskunft.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109