Presseinfo 053/15 — 16. Februar 2015


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Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle gestiegen
Sieben tödliche Arbeitsunfälle im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr ereigneten sich in Unterfranken sieben tödliche Arbeitsunfälle. Dies ist eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr, in dem nur drei Unfälle mit tödlichem Ausgang zu beklagen waren. Die Entwicklung der tödlichen Arbeitsunfälle in Unterfranken spiegelt den bundesdeutschen Trend wieder: Nach ersten Schätzungen wird für 2014 erstmals seit Jahren wieder bundesweit eine Zunahme der tödlichen Unfälle erwartet.

Vier Unfälle geschahen in Produktionsbetrieben bei der Maschinenbedienung sowie bei Lager- und Montagearbeiten. Hinzu kamen drei Unfälle auf Baustellen. Dort ereignete sich auch das tragischste Unglück. Beim Abriss eines Kirchengebäudes wurde versucht mit dem Bagger eine Wand einzureißen. Dabei stürzte die Kirchenwand auf das Führerhaus des Gerätes und begrub den Maschinisten unter sich. Nahezu alle genannten Unfälle waren auf das Missachten der Sicherheitsvorschriften und Fehlverhalten zurückzuführen.

Jeder Arbeitsunfall erzeugt menschliches Leid und verursacht finanzielle Schäden in den Betrieben. Unter diesem Aspekt wird eindringlich darauf hingewiesen die Sicherheit am Arbeitsplatz wieder stärker in den Fokus zu rücken. Dies gilt insbesondere auch für die heutige Zeit, in der durch Kosten- und Leistungsdruck, die Arbeitssicherheit gerne vernachlässigt wird.

Weitergehende Informationen zum Thema Arbeitsschutz erhalten Sie im Internet auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109