Presseinfo 054/15 — 18. Februar 2015


Regierung von Unterfranken betreute im Jahr 2014 Maßnahmen des Straßen- und Brückenbaus mit Gesamtkosten von über 93 Millionen Euro

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2014 Ausgaben des Straßen- und Brückenbaus von rund 93 Millionen Euro betreut. Davon wurden 20,9 Millionen Euro den unterfränkischen Kommunen für den Um- und Ausbau ihrer Straßennetze als Zuwendung zur Verfügung gestellt. Aus den in der Regel über mehrere Jahre laufenden Förderungen ergibt sich zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ein wichtiger Investitionsimpuls für die regionale Bauwirtschaft.

Betreuungsschwerpunkt waren die nach dem Bayer. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und dem Finanzausgleichsgesetz bereit gestellten Mittel. So hat die Regierung 85 Straßen- und Brückenbaumaßnahmen, davon 20 neue Projekte gefördert. Für 40 Bauvorhaben mit Gesamtkosten von rund 25,2 Mio. Euro wurden 2014 erstmalig Fördermittel in Aussicht gestellt. Die Bandbreite der Förderung reicht vom Neu- und Ausbau von Kreis- und Ortsstraßen über Lückenschlüsse im Radwegenetz bis hin zu umfangreichen und verkehrsbedeutenden Hauptverkehrsstraßen mit mehr oder weniger aufwändigen Ingenieurbauwerken.

Die größten im Jahr 2014 neu begonnenen Maßnahmen in Unterfranken sind der Neubau der "Schwarzen Brücke" über die Bahnlinie Aschaffenburg - Darmstadt durch den Markt Stockstadt (Gesamtkosten: 2,4 Mio. Euro, bewilligte Fördermittel: 570.000 Euro), der Ausbau der Kreisstraßen SW 49/ SW 50 von der Ortsdurchfahrt Schönaich bis zur Landkreisgrenze durch den Landkreis Schweinfurt (Gesamtkosten: 1,0 Mio. Euro, bewilligte Fördermittel: 479.000 Euro) und die Ertüchtigung der "Alten Mainbrücke" zwischen Zellingen und Retzbach durch den Markt Zellingen (Gesamtkosten: 900.000 Euro, bewilligte Fördermittel: 360.000 Euro).

Zudem wurden die in den Vorjahren bereits bewilligten Maßnahmen fortgeführt und die von den Zuwendungsempfängern beantragten Jahresraten ausgezahlt, wie z. B. an die Stadt Aschaffenburg für den 2. Bauabschnitt der „Bahnparallele Damm“ (Gesamtkosten: 25,2 Mio. Euro, 2014 ausgezahlte Fördermittel: 4,0 Mio. Euro), an die Stadt Gerolzhofen für den Umbau der Kreuzung Staatsstraße 2275/ Spielsee/ Hauptstraße zu einem Kreisverkehrsplatz im Ortsteil Rügshofen (Gesamtkosten: 900.000 Euro, 2014 ausgezahlte Fördermittel: 300.000 Euro) sowie an die Stadt Würzburg für den Ausbau der Frankfurter Straße (Staatsstraße 2300) -Zeller Bock- (Gesamtkosten: 24,9 Mio. Euro, 2014 ausgezahlte Fördermittel: 4,6 Mio. Euro).

Durch die Bereitstellung von Fördermitteln durch Bund und Bayerischen Landtag wird den Kommunen die Durchführung wichtiger Straßen- und Brückenbauprojekte ermöglicht. Sie tragen wesentlich zu einem flüssigen und sicheren Verkehrsablauf bei und stärken die regionale Wirtschaft. Die Gelder werden von der Regierung von Unterfranken bewirtschaftet.

Bei den Staatlichen Bauämtern in Aschaffenburg, Schweinfurt und Würzburg wurden 2014 in den Bereichen des Straßen- und Brückenbaus insgesamt über 72,1 Mio. Euro aufgewendet. Die von der Regierung betreuten Ämter gaben davon im Landeshaushalt 40,8 Mio. Euro und im Bundeshaushalt rund 30,3 Millionen Euro aus. In der Betreuung der Kreisstraßen wurden durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg für den Landkreis Miltenberg 1,5 Mio. Euro im Straßen- und Brückenbau und durch das Staatliche Bauamt Würzburg 0,2 Mio. Euro für den Landkreis Würzburg umgesetzt.

Dokument Typ Dateigröße
Diagramm Förderung - Bilanz Straßenbau 2014 Bild 67 KB
Diagramm Land - Bilanz Straßenbau 2014 Bild 70 KB
Diagramm Bund - Bilanz Straßenbau 2014 Bild 69 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109