Presseinfo 060/15 — 25. Februar 2015


Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der A 3 zwischen Dettelbach und Wiesentheid geht weiter


Die Autobahndirektion Nordbayern hat der Regierung von Unterfranken Planänderungen im Planfeststellungsverfahren für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 3 (Frankfurt – Nürnberg) im Teilabschnitt östlich Mainbrücke Dettelbach bis westlich Anschlussstelle Wiesentheid vorgelegt. Das Planfeststellungsverfahren für diesen rund 12,4 km langen Ausbauabschnitt wurde bereits im Sommer 2011 eingeleitet. Die Planunterlagen lagen in der Folgezeit im September und Oktober 2011 in den betroffenen Gemeinden aus (vgl. Presseinformation der Regierung 297/11 vom 11. August 2011). Aufgrund der daraufhin eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen hat die Autobahndirektion Nordbayern die ausgelegten Planunterlagen in Teilen überarbeitet.

Eine Planänderung beinhaltet insbesondere eine veränderte Führung der Gemeindeverbindungsstraße von Mainsondheim zur St 2271. Entgegen der ursprünglichen Planung soll diese die A 3 nicht mehr überqueren, sondern sie soll im Wesentlichen nördlich parallel zur A 3 verlaufen. Die Gemeindeverbindungsstraße soll an die nördliche Anschlussstelle (Fahrtrichtung Würzburg bzw. Frankfurt) anbinden. Dies bedingt, dass der dortige Anschlussstellenast - anders als ursprünglich geplant - nicht in den Nordwestquadranten verlegt werden kann, sondern im Nordostquadranten unter Anpassung an den sechsstreifigen Ausbau verbleibt, wo er sich bereits im Bestand befindet. Die so entstehende Kreuzung (Gemeindeverbindungsstraße, St 2271, Anschlussstellenast) wird mit einer Ampelanlage versehen.

Als weitere Planänderungen sind beispielhaft zu nennen die Errichtung eines Pendlerparkplatzes an der Anschlussstelle sowie Anpassungen der Straßenentwässerung, der landschaftspflegerischen Begleitplanung und am nachgeordneten Straßennetz.

Die geänderten Pläne werden voraussichtlich ab Mitte März für einen Monat in den insgesamt acht betroffenen Kommunen zur allgemeinen Einsicht ausliegen (Gemeinden Albertshofen, Biebelried und Mainstockheim; Märkte Kleinlangheim, Schwarzach am Main und Wiesentheid; Städte Dettelbach und Kitzingen). Näheres zu Ort und Zeit der Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen zu erheben, werden durch ortsübliche Bekanntmachung (z.B. im gemeindlichen Amtsblatt) rechtzeitig gesondert mitgeteilt. Die Einwendungen können sich nur gegen die geänderte Planung richten. Einwendungen, die bereits gegen die ursprüngliche Planung vorgebracht wurden, bleiben bestehen und sind weiterhin Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens.

Bei dem sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn A 3 (Frankfurt – Nürnberg) im Teilabschnitt östlich Mainbrücke Dettelbach bis westlich Anschlussstelle Wiesentheid handelt es sich um den letzten Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus der A 3 im unterfränkischen Bereich, für den noch ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen ist. Für die restliche Ausbaustrecke der A 3 von Aschaffenburg bis zur Regierungsbezirksgrenze nach Oberfranken besteht bereits Baurecht.

Hinweis: Weitere Informationen zu der geplanten Maßnahme und zu den Planänderungen (ursprünglicher Erläuterungsbericht und Erläuterungsbericht mit Planänderungen, sowie verschiedene Übersichtspläne, insbesondere zur geänderten Gemeindeverbindungsstraße) können auch auf unserer Internetseite unter der Rubrik „Planung und Bau“ ⇒ „Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren“ ⇒ „Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren“ abgerufen werden.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
1 Übersichtskarte (1:100.000) zur geplanten Maßnahme Planänderung Sechsstreifiger Ausbau A3 Dettelbach Wiesentheid PDF 1.124 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109