Presseinfo 068/15 — 02. März 2015


Unterfränkisches Integrationsforum „Integration und Demographie am 09. März 2015 in Bad Kissingen

- E i n la d u n g –


Würzburg (ruf) – Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer hat im Rahmen des diesjährigen Unterfränkischen Integrationsforums Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kommunen für

Montag, den 9. März 2015, 13.30 Uhr,
in den Tattersall
Reithausplatz 2, 97688 Bad Kissingen

eingeladen.

Das Integrationsforum steht unter dem Motto „Integration und Demographie“.

Wir laden Sie als (Bild-)Berichterstatter/-innen zu dieser Veranstaltung herzlich ein.

Die Integration der dauerhaft und rechtmäßig bei uns lebenden Ausländerinnen und Ausländer sowie Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler ist von großer Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft. In Unterfranken leben ca. 229.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund. Das ist ein Sechstel der unterfränkischen Gesamtbevölkerung. Im Landkreis Bad Kissingen haben ca. 13.200 und in der Großen Kreisstadt Bad Kissingen ca. 4.370 Menschen einen Migrationshintergrund. Das bedeutet, dass ca. 12,8 % der Bevölkerung des Landkreises Bad Kissingen und ca. 21 % der in der Stadt Bad Kissingen lebenden Menschen eine Zuwanderungsgeschichte haben. Integration schafft die Voraussetzungen für ein gesellschaftliches Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft. Integration findet vor Ort statt und ist wichtig für den sozialen Zusammenhalt und Frieden in den Kommunen. Gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Hierbei gilt es, die kulturelle Vielfalt als Chance zu nutzen, aber auch die Herausforderungen, auch im Hinblick auf den demographischen Wandel, in den Blick zu nehmen. Auch das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ leistet hierzu in Bad Kissingen seit Jahren einen wichtigen Beitrag.

 

Hintergrundinformationen:

Der Freistaat Bayern, der Bund und die Europäische Union stellen in verschiedenen Städtebauförderungsprogrammen Finanzhilfen für die städtebauliche Erneuerung mit unterschiedlicher Zielsetzung bereit. Die Gemeinschaftsinitiative des Städtebauförderungsprogramms „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“ verfolgt das Ziel, die Lebenssituation in Innenstädten und Stadtquartieren mit städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen nachhaltig zu verbessern. Die zu fördernden Maßnahmen in diesem Programm reichen über den baulich-städtebaulichen Bereich hinaus bis hin zu den Themenfeldern Bildung und Integration, lokale Ökonomie und Beschäftigung, Bürgerbeteiligung und Vernetzung sowie energetische Sanierung und Ökologie. 2007 stellte die Stadt Bad Kissingen den Antrag auf Aufnahme in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, um entsprechend den Zielen des Programms die Wohn- und Lebensbedingungen zu verbessern. Das harmonische Zusammenleben der Generationen, die Ansiedlung von Familien in der Kernstadt, die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sowie die Anbindung des Bad Kissinger Stadtteils Nord-Ost waren hier bedeutende Gesichtspunkte und Antworten auf den demographischen Wandel.

Nach Erstellung eines integrierten Handlungskonzeptes wurden die Stadtteile „Altstadt“ und „Nord-Ost“ 2009 als Programmgebiete festgelegt.

Mit Hilfe des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ konnten in Bad Kissingen wichtige Vorhaben verwirklicht werden. Beispielhaft zu nennen sind der Einsatz eines Quartiersmanagement, die Neugestaltung des Klieglplatzes und von Spielflächen (Skatebordanlage, Spielplatz Sinnbergpromenade, Spielplatz Peters Piratengold) sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Stadtbücherei, eines Begegnungsraums als Quartierszentrum Nord-Ost und die Umgestaltung der Fußgängerzone. In den vergangenen fünf Jahren wurden mit Hilfe des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ unterfränkische Städte und Gemeinden mit ca. 11 Millionen € gefördert. Allein 2014 erhielten 9 unterfränkische Kommunen über vier Millionen € aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Ausführliche Informationen zur Aktion „Integration im Dialog“ mit vielen weiterführenden Hinweisen sind im Internet auf der Seite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Soziales“, „Integration im Dialog“, abrufbar.

Eine Übersicht über die Städtebauförderung ist im Internet unter der Rubrik Aufgaben, Planung und Bau, Städtebau und auf der Seite des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr abrufbar.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Einladungsflyer mit Programm Unterfränkisches Integrationsforum Bad Kissingen PDF 706 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109