Presseinfo 077/15 — 13. März 2015


Über 45,4 Millionen Euro Zuschüsse als Wirtschaftsförderung in Unterfranken in 2014


Würzburg(ruf) – „Mit rund 45,4 Millionen € an Zuschüssen hat die Wirtschaftsförderung in Unterfranken 2014 die heimische mittelständische Wirtschaft unterstützt“, bilanziert Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Neben der Regionalförderung, den direkten finanziellen Hilfen für Investitionen der gewerblichen Wirtschaft, setzt die Bayerische Staatsregierung auch effektive Impulse für das Erstarken der Wirtschaftskraft in der Region, besonders im ländlichen Raum, durch den Ausbau der Infrastruktur sowie Wissens- und Technologietransfer.

Die Zuschussmittel wurden der Regierung von Unterfranken durch die Bayerische Staatsregierung auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushaltes bereitgestellt.

Die wesentlichen Zuschüsse im Einzelnen:

Aus Mitteln der Bayerischen Regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft hat die Regierung von Unterfranken 2014 Investitionen (wie Modernisierungsmaßnahmen oder Betriebserweiterungen) von kleinen und mittleren Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Fremdenverkehr mit insgesamt rund 14,3 Millionen € unterstützt, wodurch 2.133 Arbeitsplätze in der Region geschaffen bzw. gesichert wurden. Die Zuschüsse wurden zum Teil als Zinszuschüsse zur Herabzinsung von Regionaldarlehen der LfA Förderbank Bayern verwendet. Das geförderte Investitionsvolumen betrug rund 103,6 Millionen €.

Im Rahmen der Bayerischen Breitbandinitiative hat die Regierung im letzten Jahr 44 unterfränkischen Kommunen insgesamt rund 10,8 Millionen € bewilligt bei Förderquoten von bis zu 90%.

Rund 17 Millionen € hat die Regierung von Unterfranken im Zuge der Förderung von außeruniversitären Forschungsinstituten genehmigt, davon sind 2,0 Millionen € aus dem EFRE Fonds der EU.

Neben der direkten Wirtschaftsförderung hat die Regierung von Unterfranken auch in letzten Jahr im Rahmen der Förderung der beruflichen Bildung die Aktivitäten der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammer und anderer Berufsbildungsträger unterstützt. Dazu zählen Investitionen in die Schulungsstätten, die Durchführung von überbetrieblichen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie die Betriebsberatung und der Beauftragte für Innovation und Technologie im Handwerk. Hierfür wurden im vergangenen Jahr rund 3,2 Millionen € bereitgestellt, davon sind rund 0,9 Millionen € aus dem EFRE bzw. ESF Fonds der EU.

Um Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern und unterfränkischen Unternehmen im Hinblick auf den demografischen Wandel qualifizierte Mitarbeiter zu sichern, wurden auch in 2014 rund 0,2 Millionen € für Ausbildungsplatzakquisiteure aus dem Bereich des Arbeitsmarktfonds bewilligt.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109