Presseinfo 092/15 — 27. März 2015


Regierung von Unterfranken erteilt der Gemeinde Knetzgau „Grünes Licht“ für die Generalsanierung der Dreiberg-Schule Knetzgau (Grund- und Mittelschule) durch die Gemeinde Knetzgau

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Knetzgau (Landkreis Haßberge) für die Generalsanierung der Dreiberg-Schule Knetzgau (Grund- und Mittelschule) den - förderrechtlich bedeutsamen - vorzeitigen Maßnahmebeginn genehmigt. Bei Gesamtkosten von rund 13,06 Millionen € und zuweisungsfähigen Kosten von rund 11,31 Millionen € wurden staatliche Fördermittel in Höhe von rund 7 Millionen € in Aussicht gestellt.

Das Bestandsgebäude der heutigen Grund- und Mittelschule wurde in den 1970er Jahren als Stahlbetonbau in Skelettbauweise errichtet und 1988 um Klassenzimmer und einen Lehrerbereich erweitert. Nach mehr als 40-jähriger Nutzungszeit weist das Schulgebäude viele Mängel auf, die nun im Rahmen einer umfassenden Generalsanierung behoben werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf hinsichtlich der energetischen Ertüchtigung des Gebäudes und der Sanierung der kompletten Haustechnik. Zudem können die aktuellen Anforderungen des Brandschutzes in fast allen Bereichen nicht erfüllt werden und mussten in die Planungskonzepte eingearbeitet werden. Außerdem soll in der Schule künftig ein neues offeneres Lernkonzept eingeführt werden, das in einigen Gebäudeteilen einen zusätzlichen Umbaubedarf auslöst. Mit der Auslagerung aller Klassen in benachbarte Schulgebäude wurden bereits die Voraussetzungen für einen baldigen Sanierungsbeginn erfüllt.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs sowie aus dem Sonderförderprogramm „FAGplus15“ für den Ausbau der Ganztagsschulen in allen Schularten im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts. Das Sonderförderprogramm bietet beim Ausbau von Ganztagsschulen für diesen Teil einen um 15% erhöhten Fördersatz. Die Mittel werden vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat bereitgestellt.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109