Presseinfo 110/15 — 22. April 2015


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Vorsorge vor Lärm auch am Arbeitsplatz

Lärm – häufig unterschätzte Gesundheitsgefahr

29.4.2015 – Internationaler Tag des Lärms


Würzburg (ruf) – In diesem Jahr findet am 29.4.2015 der „Internationale Tag gegen den Lärm“ statt. Das Motto des Aktionstages lautet „Lärm – voll nervig!“. Hohe Geräuschpegel sind jedoch nicht nur nervig, sondern eine der am meisten unterschätzten Gesundheitsgefahren. Nachweislich kann dies zu Konzentrationsmängeln, eingeschränkter Leistungsfähigkeit bis hin zu Schlafstörungen und zu Problemen des Herzkreislaufsystems führen.

75% der Menschen in Deutschland beklagen sich in ihrem privaten Umfeld über zu laute Geräusche. Und ca. 5 Millionen Arbeitnehmer sind bei ihrer täglichen Arbeit stärkeren Geräuschemissionen ausgesetzt. Dies nimmt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken zum Anlass, auf die Gefährdung durch Lärm am Arbeitsplatz hinzuweisen.

Die Lärmschwerhörigkeit ist zurzeit immer noch die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit. So ist es konsequent, dass der Gesetzgeber zu Lärmexpositionen am Arbeitsplatz strenge Vorschriften erlassen hat. Wichtigste Maßnahmen sind für die Beschäftigten das Tragen von geeignetem Gehörschutz und bei Lärmpegeln über 85 dB(A) die regelmäßig durchzuführenden medizinischen Vorsorgeuntersuchungen durch einen Arzt. Darüber hinaus ist der Unternehmer verpflichtet dauerhaft nach Lösungen zur Lärmreduzierung zu suchen.

Lärmschutz ist eine erfolgreiche Verbesserung der Lebensqualität. Deshalb soll das Thema Lärm stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen werden. Dies ist das Ziel des Aktionstages.

Informationen zum Thema „Lärmverringerung und Lärmbekämpfung“ erhält man auf der Homepage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz  und telefonisch durch das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken unter der Rufnummer 0931/380-1810.

Hinweis: Eine Veröffentlichung dieser Pressemitteilung im zeitlichen Zusammenhang mit dem Internationalen Tag am 29.04.2015 wäre wünschenswert.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109