Presseinfo 120/15 — 28. April 2015


Förderung des Handwerks - Überbetriebliche Ausbildung
Regierung von Unterfranken bewilligt der Handwerkskammer für Unterfranken rund 634.000 € für die Durchführung des Berufsgrundbildungsjahres


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Handwerkskammer für Unterfranken Zuschüsse in Höhe von 634.000 € für die überbetriebliche Ausbildung in der beruflichen Grundbildung (1. Ausbildungsjahr) bewilligt. Weitere Fördermittel in Höhe von 76.000 € wurden unverbindlich in Aussicht gestellt. Die Zuschüsse sind zur teilweisen Deckung der Kosten für Lehrgänge im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung von Lehrlingen bestimmt. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie bereitgestellt.

Die Berufsausbildung im Handwerk ist nach dem dualen Ausbildungssystem aufgebaut, d.h. die Lehrlinge erhalten eine berufspraktische Ausbildung im Betrieb und besuchen gleichzeitig die Berufsschule, in der die fachtheoretischen Grundlagen und allgemein bildenden Fächer unterrichtet werden. Vor allem kleine und mittlere Betriebe sind im Hinblick auf den schnellen technischen und arbeitsorganisatorischen Wandel und wegen fehlender personeller oder materieller Voraussetzungen nicht immer in der Lage, die erforderlichen fachpraktischen beruflichen Fertigkeiten und Ausbildungsinhalte zu vermitteln. Aus diesen Gründen führt das Handwerk Lehrgänge in Berufsbildungszentren der Handwerkskammer oder in Schulungsstätten der Innungen durch.

Die überbetrieblichen Lehrgänge, an denen alle Auszubildenden teilnehmen müssen, sichern ein gleich bleibend hohes Niveau der Ausbildung und gewährleisten Chancengleichheit für alle Auszubildenden aus unterschiedlichen Betrieben.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109