Presseinfo 130/15 — 13. Mai 2015


Regierung von Unterfranken unterstützte im Jahr 2014 Jugendsozialarbeit an 103 Schulen mit rund 984.000 Euro

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken unterstützte im Jahr 2014 an 103 Schulen und Schulaußenstellen in Unterfranken, davon 55 Mittelschulen, sechzehn Förderschulen, sieben Berufsschulen, drei Förderberufsschulen und zweiundzwanzig Grundschulen den Einsatz von Jugendsozialarbeit mit insgesamt 984.168 €. Träger der Projekte sind dreizehn Kommunen, drei Schulzweckverbände und zwölf freie Träger der Jugendhilfe. Die staatliche Förderung erfolgt auf der Grundlage des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushaltes im Rahmen des entsprechenden Förderprogramms des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. An der Finanzierung der Projekte der freien Träger der Jugendhilfe beteiligen sich auch die Kommunen. Der staatliche Zuschuss beträgt bis zu 16.360 € für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft.

Jugendsozialarbeit an Schulen richtet sich an Schüler mit gravierenden sozialen und erzieherischen Problemen, die zum Ausgleich von Benachteiligungen und zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind. Die Schule ist der geeignete Ort, an dem die Jugendhilfe mit ihrem Leistungsangebot und in enger Kooperation mit Lehrkräften frühzeitig und nachhaltig auf junge Menschen einwirken und auch Eltern rechtzeitig erreichen kann. Durch den Einsatz der sozialpädagogischen Fachkräfte direkt an Mittelschulen, Förderschulen und Berufsschulen sowie an Grundschulen mit einem Migrantenanteil von mindestens 20 % wird so ein wirksames Hilfsangebot geschaffen. Unter dem Aspekt der frühen Prävention und der erfolgreichen Integration von Kindern mit Migrationshintergrund konnten erstmals ab 01. September 2010 Grundschulen, die einen Migrantenanteil von mindestens 20 % aufwiesen, in das Förderprogramm mit einbezogen werden.

Insgesamt sind in Unterfranken im Rahmen der Jugendsozialarbeit an Schulen 106 sozialpädagogische Fachkräfte auf rund 64,7 Planstellen tätig.

Der kollegiale Austausch unter den Projekten wurde durch drei Coaching-Teams geleitet und vom Bayer. Landesjugendamt fachlich unterstützt.

Weitere Informationen zur Jugendsozialarbeit an Schulen können auch im Internet unter http://www.regierung.unterfranken.bayern.de/aufgaben/2/1/00463/index.html und
http://www.stmas.bayern.de/jugend/sozialarbeit/jas.htm abgerufen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109