Presseinfo 150/15 — 05. Juni 2015


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Absage Eröffnungsveranstaltung der „Wasserinsel Alzenau“ am 10. Juni 2015 um 10:30 Uhr wegen Gefährdung durch den Befall des Veranstaltungsbereichs mit dem Eichenprozessionsspinner


Würzburg (ruf) – Die für den 10. Juni 2015 um 10:30 Uhr von der Regierung von Unterfranken geplante Eröffnungsveranstaltung der „Wasserinsel in Alzenau“ (siehe Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken Nr. 146/15 vom 3. Juni 2015), wird wegen der Gefährdung durch den Befall der Bäume im Veranstaltungsbereich mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners abgesagt. Die Veranstaltung wird zu einem späteren, derzeit noch nicht bekannten, Termin nachgeholt.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Schmetterlingsart (Nachtfalter), dessen Raupen sich hauptsächlich an Eichen, gelegentlich aber auch an einigen anderen Baumarten finden.
Die Brennhaare der Raupen, die ein Nesselgift enthalten, können beim Menschen gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Sie brechen leicht und werden durch die Luftströmung verteilt. Juckende und entzündliche Hautausschläge sowie Augen- und Atemwegserkrankungen nach Kontakt mit den Brennhaaren sind die Folge. Bei besonders empfindlichen Personen kann die Reaktion bis zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Im Bereich des Veranstaltungsortes, der Wasserinsel Alzenau an der Kahl und angrenzenden Radwegen, befinden sich viele Eichen, die derzeit akut von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen sind. Die Wasserinsel und Teile des Radweges sind deshalb derzeit für die Öffentlichkeit gesperrt. Ein Großteil der Raupennester wurde mit einem speziellen Sauggerät bereits entfernt. Allerdings wurde festgestellt, dass nach wie vor Raupen vor Ort sind. Nach aktuellen Prognosen ist bis zum geplanten Veranstaltungstag nicht mit einem Wegfall der Gefährdung durch die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu rechnen. Die Regierung von Unterfranken bedauert die Absage der Veranstaltung und wird, sobald absehbar, einen Ersatztermin bekanntgeben.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109