Presseinfo 159/15 — 11. Juni 2015


Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Stadtlauringen 28.900 Euro für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF für die Freiwillige Feuerwehr Ballingshausen und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Birnfeld


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Stadtlauringen (Landkreis Schweinfurt) insgesamt 28.900 Euro für den Kauf eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF (ohne Atemschutz) für die Freiwillige Feuerwehr Ballingshausen (anteilig 24.200 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Birnfeld (anteilig 4.700 Euro) bewilligt. Durch diese Beschaffungsmaßnahmen werden bei der Freiwilligen Feuerwehr Ballingshausen ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF mit Baujahr 1973 und bei der Freiwilligen Feuerwehr Birnfeld eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Baujahr 1961 ersetzt.

Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF dienen als kleinste Löschfahrzeuge überwiegend zur Brandbekämpfung. Sie können eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrfrauen oder Feuerwehrmännern aufnehmen und sind mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe von neun Feuerwehrleuten einschließlich der Tragkraftspritze ausgestattet. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wird ein handelsüblicher Kastenwagen oder ein handelsübliches Fahrgestell mit Doppelkabine mit einem zulässigen Gesamtgewicht von max. 4,75 t und Straßenantrieb verwendet.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – zum Beispiel ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109