Presseinfo 182/15 — 26. Juni 2015


Regierung von Unterfranken erteilt der Stadt Mellrichstadt „Grünes Licht“ für die Erweiterung der Ignaz-Reder-Realschule Mellrichstadt

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Mellrichstadt für die Erweiterung der Ignaz-Reder-Realschule in Mellrichstadt den - förderrechtlich bedeutsamen - vorzeitigen Maßnahmebeginn genehmigt. Der Stadt Mellrichstadt wurden hierfür staatliche Fördermittel nach dem Finanzausgleichsgesetz in Höhe von voraussichtlich 2,07 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Gesamtkosten für den Erweiterungsbau sind mit rund 3,64 Millionen Euro veranschlagt.

Der vorhandene Gebäudekomplex der Ignaz-Reder-Realschule ist in zwei Gebäudeteile West und Ost gegliedert, die durch die Ortsstraße getrennt sind. Eine direkte Verbindung beider Bauteile besteht durch einen geschlossenen Übergang. Die Regierung von Unterfranken hat im September 2013 eine neues Raumprogramm für die Realschule erstellt, das im Abgleich mit den Bestandsflächen der Schule einen erheblichen Fehlbedarf an Schulräumen ergab. Mit der nun geplanten Erweiterung und direkter Anbindung an den bestehenden Altbau, wird eine zusätzliche Hauptnutzfläche von rund 736 m² geplant, die im Wesentlichen zusätzliche Klassenzimmer und Fachräume umfasst.

Für den gleichzeitig vorgesehenen Umbau des angrenzenden Altbaus mit Gesamtkosten von rund 400.000 Euro kann eine Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn in Aussicht gestellt werden. Voraussetzung für eine förmliche Zustimmung ist die Vorlage sowie positive Prüfung der noch ausstehenden Unterlagen der Umbaumaßnahme.

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts.
 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109