Presseinfo 212/15 — 13. Juli 2015


Baurecht für die Errichtung einer Lärmschutzwand mit integrierten Fotovoltaik-Elementen an der Bundesautobahn A 3 in Aschaffenburg

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat mit Datum vom 09.07.2015 den Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung einer Lärmschutzwand mit integrierten Fotovoltaik-Elementen an der Bundesautobahn A 3 in Aschaffenburg erlassen.

Gegenstand der Planung ist es, entlang der Südseite der Bundesautobahn A 3 eine Lücke zwischen den bestehenden Lärmschutzanlagen im Bereich der Aschaffenburger Stadtteile Strietwald und Damm zu schließen. Auf einer Länge von 887 m wird eine 3 m hohe Lärmschutzwand mit integrierten Fotovoltaik-Elementen errichtet. Die Maßnahme setzt eine schon bestehende 3,50 m hohe Lärmschutzwand nach Osten fort und wird am östlichen Bauende in den bestehenden 6 m hohen Lärmschutzwall eingebunden. Dabei werden auf einer Länge von mehr als 750 m Fotovoltaik-Elemente in die Lärmschutzwand integriert, die neben ihrer Funktion als Stromlieferant auch aktiv zum Lärmschutz beitragen sollen. Künftiger Betreiber der Fotovoltaikanlage ist die AVG Aschaffenburger Versorgungs-GmbH.

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein freiwilliges Pilotprojekt der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Integration von Fotovoltaik-Elementen als innovatives und bisher in der Praxis nicht umgesetztes Modell einer Verbindung von Lärmschutz und Fotovoltaik zu erforschen und umzusetzen. Gleichzeitig soll die Lärmbelastung für die südlich der Autobahn liegenden Stadtteile Strietwald und Damm reduziert werden.

Im Planfeststellungsverfahren waren verschiedene Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange zu prüfen. Der Planfeststellungsbeschluss enthält bestimmte Schutzauflagen sowie sonstige Nebenbestimmungen.

Hinweis: Der Planfeststellungsbeschluss vom 09.07.2015, die Planunterlagen und die Bekanntmachung können auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken http://www.regierung.unterfranken.bayern.de unter der Rubrik „Planung und Bau“ > Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren > Aktuell laufende Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen.
 


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109