Presseinfo 234/15 — 31. Juli 2015


Anträge für den Kulturfonds Bayern bis 01.11.2015 einreichen


Würzburg(ruf) – Die Regierung von Unterfranken weist auf die Antragsfrist für den Kulturfonds Bayern hin. Anträge auf Förderung von Maßnahmen für das Auswahlverfahren 2016 müssen bis spätestens 01.11.2015 bei der Regierung von Unterfranken, Peterplatz 9, 97070 Würzburg, eingereicht werden.

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer appelliert an die unterfränkischen Projektverantwortlichen: „Unterfranken verfügt über eine reiche und vielfältige Kulturszene – wir sollten die Fördermöglichkeiten des Staates auch in der Zukunft für neue Projektideen nutzen!“

Die Förderbereiche des Kulturfonds Bayern umfassen eine breite Palette, vom Theater über die zeitgenössische bildende Kunst, die Laienmusik bis hin zur Museumsarbeit. Mit dem Kulturfonds Bayern will die Bayerische Staatsregierung wichtige Impulse zur weiteren Verbesserung der kulturellen Infrastruktur im Freistaat geben. Der Kulturfonds Bayern, aus dem die Projekte gefördert werden, wurde 1996 aus den Erlösen der Privatisierung der Bayerischen Versicherungskammer eingerichtet.

Rund 541.600 € kann die Regierung von Unterfranken in diesem Jahr für kulturelle Projekte in Unterfranken aus dem Kulturfonds Bayern bewilligen.

Im Jahr 2015 kommen die von der Regierung von Unterfranken bewilligten Mittel

  • dem Landkreis Rhön-Grabfeld für die Ausstellungen „Angelika Summa - Skulpturen“ und „Frédéric d’Ard´- Faszination Marmor“
  • der Stadt Schweinfurt für eine Ausstellung mit Werken des Bildhauers Werner Mally, ein Ausstellungsprojekt der Künstlergruppe WIR, für die Ausstellung „Gott und die Welt“ und die Literaturausstellung „Weltpoesie allein ist Weltversöhnung: Friedrich Rückert 1788 – 1866 – Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“
  • dem Landkreis Kitzingen für die Auftaktveranstaltung der Reihe „Kitzinger Kulturzeichen – Schleierzeichen 2015“
  • der SBW-Bauträger- und Verwaltung Museum am Dom, Würzburg, für eine Ausstellung mit Werken von Mimmo Paladino
  • dem Dachverband freier Würzburger Kulturträger e.V., Kist, für das Projekt „Kulturpunkte – ein Streifzug durch die Untiefen des Kulturlebens“
  • dem Arbeitskreis Würzburger Stolpersteine, Würzburg, für die Ausstellung der Heidelberger „Sammlung Prinzenhorn“
  • dem Kleinen Stadttheater Gerolzhofen für das Open-Air-Theater „Frl. Schmitt und der Aufstand der Frauen“
  • der Stadt Würzburg für das Projekt „Mozartlabor“ - als eigenständige Veranstaltung beim Mozartfest 2015, der Sonderausstellung „Lichtbild und Datenbild – Spuren konkreter Fotografie“ und für die Schimmelsanierung der Archivräume und die Anpassung Heizung und Klimatechnik im Stadtarchiv Würzburg
  • der VBO mbH & Co.KG, Amorbach, für ein Festkonzert mit Bachchor und Bachorchester anlässlich der Wiedereröffnung der Amorbacher Abteikirche
  • dem Kunstverein Main e. V., Triefenstein-Lengfurt, für die Gruppenausstellung "Herbstblüten 2015 - aktuelle Kunst in Mainfranken“
  • der Communität Casteller Ring e.V., Rödelsee, für das Große Chorprojekt auf dem Schwanberg mit „Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart“
  • der Bachgesellschaft Aschaffenburg e.V. für die Aschaffenburger Bachtage Neuausrichtung – „Der junge Bach“
  • dem Gesangs- und Musicalensemble Songshine 1996 Pflaumheim e.V. für die Aufführung des Musicals "Insel der Falken"
  • dem Markt Bad Bocklet für die Errichtung eines Proberaums für den Musikverein Steinacher Musikanten
  • Fränkische Musiktage – Internationales Chorforum Alzenau für das Sonderprojekt „Die Tore Jerusalems – Jugendmusikprojekt anlässlich 50 Jahre Deutsch-Israelitische Beziehungen“
  • dem Markt Obersinn für den Umbau des Anwesens Schulgasse 3 zum „Leo-Weismantel-Museum“
  • der Gemeinde Bergrheinfeld für den Bau von Veranstaltungs- und Proberäumen für die örtlichen Chöre und den Musikverein Bergrheinfeld

zugute.

Weitere Hinweise und Auskünfte zum Förderprogramm „Kulturfonds Bayern“ erhalten Sie telefonisch bei Frau Voltscheff (Tel. 0931/380-1536) und zudem auch im Internet-Angebot der Regierung. Der aktuelle Flyer zum Kulturfonds Bayern liegt im Eingangsbereich der Regierung aus. Hier können Sie das Faltblatt herunterladen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109