Presseinfo 245/15 — 19. August 2015


Bayerisches Städtebauförderungsprogramm:
Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Euerdorf in einer ersten Rate einen Zuschuss von 55.300 Euro für die Neugestaltung der Kissinger Straße zwischen Torhaus und Alte Saalebrücke


Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Euerdorf aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm für die Neugestaltung der Kissinger Straße bei zuwendungsfähigen Kosten von 195.200 Euro in einer ersten Rate einen Zuschuss in Höhe von 55.300 Euro bewilligt. Die Gesamthöhe der Zuwendungen beträgt voraussichtlich 117.100 Euro, Die Gesamtkosten der Maßnahmen sind mit 303.000 Euro veranschlagt. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Bayerischen Staatshaushalt durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.

Die Marktgemeinde Euerdorf wurde 2014 in das Bayerische Städtebauförderungsprogramm aufgenommen. Derzeit wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept unter Beteiligung örtlicher Akteure und der Bevölkerung erarbeitet. In diesem Konzept werden Ziele der Sanierung und Strategien für die Umsetzung der Sanierung aufgezeigt. Ein Handlungsleitfaden für den zukünftigen Sanierungsprozess wird entstehen. In diesem Zusammenhang konnte nun als erste bauliche Impulsmaßnahme die Neugestaltung der Kissinger Straße auch im Sinne der Barrierefreiheit durch Mittel der Städtebauförderung unterstützt werden. Denn eine Stadtgestaltung ohne Hindernisse erlaubt es allen Bürgerinnen und Bürgern den öffentlichen Raum selbstständig und sicher zu nutzen und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Dem Markt Euerdorf gelingt es ein gestalterisch und qualitativ hochwertiges Entreè von der historischen Saalebrücke bis zum Torhaus in den Altort zu schaffen. Der öffentliche Raum erhält eine Attraktivitätssteigerung, bietet Komfort für alle Bewohner und Besucher, ebnet aber auch den Weg für Menschen mit Einschränkungen. Durch die Baumaßnahme kann den gestalterischen, infrastrukturtechnischen, demografischen und verkehrlichen Entwicklungen nachgekommen werden und an die heutigen Erfordernisse angepasst werden.

Die Maßnahme soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109