Presseinfo 276/15 — 16. September 2015


Ein neues Löschfahrzeug des Zivilschutzes für den Landkreis Würzburg

 

Pi-276 Katastrophenschutz Einsatzfahrzeug Lf-kats WürzburgLöschgruppenfahrzeugs für den Katastrophen-
schutz. (Foto: BBK, Bundesamt für Bevölkerungs-
schutz und Katastrophenhilfe).
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Würzburg(ruf) – Der Landkreis Würzburg kann sich heute über eine Zuwendung des Bundes freuen. So gehört nun ein neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF KatS) zur Ausstattung der Helfer im Bereich Würzburg. 231.000 Euro kostet jedes dieser Fahrzeuge einschließlich der 41.000 Euro teuren und benötigten Ausstattung. Die genaue Stationierungsentscheidung in seinem Zuständigkeitsgebiet obliegt dem Landkreis Würzburg als untere Katastrophenschutzbehörde in eigener Zuständigkeit.

Die LF-KatS sind auf geländegängigen Allradfahrgestellen mit Einzelbereifung und 231 PS Motorleistung aufgebaut und wiegen knapp 13 Tonnen. Die Beladung erfasst unter anderem einen 1000-Liter-Wassertank mit Tankheizung, Schnellangriffs-Löscheinrichtung, 600m B-Schläuche und 180m C-Schläuche, sowie eine eigene Tragkraftspritze, einen 5000-Liter-Faltbehäter, einen 5 kVA-Stromerzeuger, Motorsäge, Tauchpumpe, Lichtmast und weitere Beleuchtungsausstattung. Das Fahrzeug ist mit Digitalfunk ausgerüstet.

Mit dieser Investition gibt es nun bereits vier Fahrzeuge dieser Art in Unterfranken. Der Bund verfolgt dabei das Ziel, ein Fahrzeug für jede Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung zu stellen.

Anlass für die Anschaffung ist die neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Katastrophenfällen. Die Feuerwehrfahrzeuge ergänzen den Katastrophenschutz im Zivilschutz. Der Bund hat das Fahrzeug nicht nur gezahlt, er kommt auch für die Unterhaltskosten und anteilig für die Ausbildungskosten der Helfer auf. Verwaltende Stelle für den Bund ist die Regierung von Unterfranken.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109