Presseinfo 279/15 — 16. September 2015


Bayerisches Städtebauförderungsprogramm

Regierung von Unterfranken bewilligt dem Markt Zell am Main einen Zuschuss in Höhe von 147.100 Euro für die Umgestaltung der Fahrmannstraße

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Zell am Main (Landkreis Würzburg) aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm für die Umgestaltung der Fahrmannstraße mit Neugestaltung eines Platzes einen Zuschuss in Höhe von 147.100 Euro bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 245.200 Euro entspricht dies einem Fördersatz von 60%. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 496.000 Euro. Die Zuwendung wird aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.

In der Marktgemeinde Zell am Main erfüllt der Bereich um die Fahrmannstraße mit dem Rathaus, dem neuen Lebensmittelmarkt, weiteren kleineren Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben sowie dem Wochenmarkt als „Neue Mitte“ eine wichtige Funktion als wirtschaftliches und soziales Zentrum. Ein Ziel der Ortsentwicklung ist deshalb die städtebaulich Qualifizierung der „Neue Mitte“ als künftiges Ortszentrum. Der Gestaltung des öffentlichen Raumes kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Die Fahrmannstraße ist bisher ein für die Bedürfnisse des Straßenverkehrs gestalteter Raum mit Wendehammer. Sie soll nun als multifunktionelle Fläche für Erschließung, Parken, Aufenthalt als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet werden. Ein kleiner “Marktplatz“ bildet dabei den Puffer zum benachbarten Kundenparkplatz und wird zu diesem von einer Mauerscheibe begrenzt, die für eine angemessene Raumbildung sorgt. Ein grünes Baumdach soll Schutz und Atmosphäre schaffen und es soll ein Ort zum Verweilen entstehen.

Durch die Umgestaltung der Fahrmannstraße mit Neugestaltung des Platzes soll die funktionale Situation des Ortes maßgeblich gesteigert und eine gestalterische Aufwertung der „Neuen Mitte“ als Identifikationspunkt der Gemeinde geschaffen werden.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109