Presseinfo 299/15 — 05. Oktober 2015


Ein neues Schlauchwagenfahrzeug des Zivilschutzes für den Landkreis Würzburg

 

Pi-299 Katastrophenschutz Einsatzfahrzeug Sw-kats Würzburg(Foto: BBK, Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe) Bild des Schlauchwagens
für den Katastrophenschutz
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Würzburg(ruf) – Der Landkreis Würzburg kann sich heute über eine Zuwendung des Bundes freuen. So gehört nun ein neues Schlauchwagenfahrzeug Katastrophenschutz (SW KatS) zur Ausstattung der Helfer im Bereich Würzburg. 172.000 Euro kostet jedes dieser Fahrzeuge einschließlich der 36.000 Euro teuren und benötigten Ausstattung. Die genaue Stationierungsentscheidung in seinem Zuständigkeitsgebiet obliegt dem Landkreis Würzburg als untere Katastrophenschutzbehörde in eigener Zuständigkeit.

Die SW-KatS sind auf geländegängigen Allradfahrgestellen mit Einzelbereifung und 251 PS Motorleistung aufgebaut und wiegen knapp 12 Tonnen. Die Fahrzeuge dienen dem Transport von drei Mann Besatzung mit einer feuerwehrtechnischen Beladung und werden hauptsächlich zur Wasserversorgung eingesetzt. Hierzu werden insgesamt 2.000 Meter B-Schlauch mitgeführt. Die Beladung erfasst unter anderem Saugschläuche, eine eigene Tragkraftspritze, einen 5000-Liter-Faltbehäter, Motorsäge, Erste Hilfe Ausrüstung sowie weitere Beleuchtungsausstattung. Das Fahrzeug ist mit Digitalfunk ausgerüstet.

Mit dieser Investition gibt es nun bereits sieben Fahrzeuge dieser Art in Unterfranken. Der Bund verfolgt dabei das Ziel ein Fahrzeug für jede Kreisverwaltungsbehörde zur Verfügung stellen zu können. Anlass für die Anschaffung ist die neue Strategie zum Schutz der Bevölkerung in Katastrophenfällen. Die Feuerwehrfahrzeuge ergänzen den Katastrophenschutz im Zivilschutz. Der Bund hat das Fahrzeug nicht nur gezahlt, er kommt auch für die Unterhaltskosten und anteilig für die Ausbildungskosten der Helfer auf. Verwaltende Stelle für den Bund ist die Regierung von Unterfranken.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109