Presseinfo 302/15 — 06. Oktober 2015


Europa in der Schule:
62. Europäischer Wettbewerb 2015: „Europa hilft – hilft Europa?“

Ausstellung der Siegerarbeiten ab 13. Oktober 2015 in der Regierung von Unterfranken zu sehen

- E i n l a d u n g -

Würzburg (ruf) – Im Foyer der Regierung von Unterfranken werden in der Zeit vom 13. Oktober bis 29. Oktober 2015 die unterfränkischen Siegerarbeiten des 62. Europäischen Schülerwettbewerbs zum Thema „Europa hilft – hilft Europa?“ zu sehen sein. Die Ausstellung wird vom Bezirksverband der Europa-Union Unterfranken durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit dem Schulbereich der Regierung präsentiert.
Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer wird die Ausstellung gemeinsam mit Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am

Dienstag, 13. Oktober 2015, um 14.00 Uhr,
im Foyer der Regierung von Unterfranken,
Peterplatz 9, 97070 Würzburg

eröffnen.

Eine Auswahl der bildnerischen Arbeiten unterfränkischer Schülerinnen und Schüler, die bereits zur Siegerehrung im Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen Anfang Juli zu sehen waren, werden nunmehr auch in Würzburg ausgestellt. Sie sind ein Teil der insgesamt 205 Arbeiten aus 27 unterfränkischen Schulen, die von der Bayerischen Landesjury als Landessiegerarbeiten ausgewählt wurden. Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Altersgruppen (gestaffelt bis 9 Jahre, 10 bis 13 Jahre, 14 bis 16 Jahre, 17 bis 21 Jahre) bearbeiteten die jeweiligen Themen in Einzel- oder Gruppenarbeit in frei gewählter Form.

Die Arbeiten zeigen exemplarisch, wie sich Schülerinnen und Schüler mit den aktuellen Themen in Europa auseinandersetzen, um die gemeinsamen Werte in der Europäischen Union noch besser kennen zu lernen und selbstständig und kreativ mit ihnen umzugehen; dies soll zur Schaffung eines europäischen Bewusstseins beitragen.

Unter dem Motto „Europa hilft – hilft Europa?“ startete der 62. Europäische Wettbewerb mit Beginn des Schuljahres 2014/15 und rief Schülerinnen und Schüler aller Schularten auf, sich am ältesten Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland zu beteiligen. Der Wettbewerb ist gleichzeitig eine der traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Der Europäische Wettbewerb greift mit dem diesjährigen Motto ein Thema auf, das gerade angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik hochaktuell ist: Was können die Völker Europas tun, um die Lebensverhältnisse in den Entwicklungsländern zu verbessern? Nachdem Anfang Januar in Riga das Europäische Jahr für Entwicklung eingeläutet worden ist, fand heuer am 20. Februar 2015 die Auftaktveranstaltung für dieses besondere Jahr in Deutschland statt. Im Jahr 2015 wird außerdem in 6 deutschen Ländern ein Zeichen in der Entwicklungspolitik gesetzt: Es werden Entwicklungspolitische Leitlinien erarbeitet oder neu aufgelegt. Solche Leitlinien geben der Entwicklungszusammenarbeit der jeweiligen Länder einen politischen Rahmen. So werden z.B. im Bereich Bildung durch die Prozesse nicht nur bestimmte Schwerpunkte der internationalen Zusammenarbeit der Länder gesetzt, sondern auch nach innen gerichtete Impulse zu einer nachhaltigen Gestaltung der Inlandsarbeit gegeben.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung durch Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel und den Bezirksschulbeauftragten der Europa-Union Edgar Schuck findet am 13. Oktober 2015 um 14.00 Uhr im Foyer der Regierung von Unterfranken in Würzburg statt. Die Ausstellung selbst ist nach der Eröffnung noch bis 29. Oktober 2015 von Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und Freitag von 7.30 bis 14.00 Uhr für Besucher geöffnet.

Wir laden Sie als (Bild-)Berichterstatter/-innen herzlich zur Ausstellungseröffnung und zu einem Besuch der Ausstellung im Namen der Regierung und des Bezirks Unterfranken sowie des Bezirksverbandes Unterfranken der Europa-Union ein.

Anlage

Hier können Sie u. a. Formulare, Dokumente, Präsentationen, Bilddokumente mit weiteren Informationen herunterladen.

Dokument Typ Dateigröße
Einladungsflyer mit Programmablauf Europa-Wettbewerb PDF 470 KB

Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109