Presseinfo 327/15 — 30. Oktober 2015


Baurecht für die Verlegung der B 26 bei Binsfeld
(Landkreis Main-Spessart)

Regierung von Unterfranken erlässt Planfeststellungsbeschluss

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat am 29.10.2015 den Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der B 26 bei Binsfeld (Landkreis Main-Spessart) erlassen.

Der verfahrensgegenständliche Abschnitt der B 26 liegt zwischen den Ortsteilen Binsfeld und Halsheim der Stadt Arnstein im Landkreis Main-Spessart. Die Bundesstraße wird auf einer Gesamtlänge von ca. 600 Metern am östlichen Ortsende von Binsfeld vom derzeitigen Straßenbestand nach Osten verschwenkt und mit einem neuen Brückenbauwerk über die Wern in Richtung Halsheim geführt. Aufgrund dieser Maßnahme muss auch die Wern auf einer Länge von ca. 150 m im Bereich des neuen Brückenbauwerks verlegt werden.

Im Planfeststellungsverfahren waren verschiedene Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange und Einwendungen von Privatpersonen und Gemeinden zu prüfen und sorgfältig mit den für und gegen das Vorhaben sprechenden Belangen abzuwägen. Der Planfeststellungsbeschluss enthält zahlreiche Schutzauflagen sowie sonstige Nebenbestimmungen.

Die festgestellten Planunterlagen und der Planfeststellungsbeschluss können voraussichtlich in der Zeit 17.11.2015 bis 30.11.2015 in der Stadt Arnstein und der Gemeinde Eußenheim eingesehen werden. Verbindlich werden Zeitpunkt und Modalitäten der Auslegung noch in Arnstein und Eußenheim ortsüblich bekannt gemacht.

Für die rund 2,5 Millionen € teure Baumaßnahme besteht nun Baurecht. Die Bauzeit wird voraussichtlich 3 Jahre betragen.

Hinweis: Der Planfeststellungsbeschluss vom 29.10.2015 und die Planunterlagen sind auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken unter der Rubrik „Planung + Bau“ veröffentlicht. Maßgeblich ist jedoch allein der Inhalt der ausgelegten Unterlagen. Hintergründe zur geplanten Maßnahme können zudem den Pressemitteilungen PI 011/14 vom 16. Januar 2014 und PI 215/15 vom 15. Juli 2015 entnommen werden. Diese Pressemitteilungen sind nach wie vor im Internet abrufbar.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109