Presseinfo 338/15 — 09. November 2015


Gute Nachricht für den Markt Hösbach:
Regierung von Unterfranken erteilt dem Markt Hösbach „Grünes Licht“ für die Beschaffung wesentlicher Bestandteile eines Hilfeleistungssatzes für die Freiwillige Feuerwehr Rottenberg

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) für den Kauf wesentlicher Bestandteile eines Hilfeleistungssatzes (HLS) für die Freiwillige Feuerwehr Rottenberg die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme sollen wesentliche Bestandteile eines älteren Hilfeleistungssatzes (Pumpenaggregat mit Baujahr 1994 und Rettungszylinder mit Baujahr 1993) ersetzt werden.

Rettungssätze zur technischen Hilfeleistung (kurz: Hilfeleistungssätze-HLS) dienen vornehmlich zur Rettung von eingeklemmten Personen, insbesondere bei Verkehrsunfällen. Konkret handelt es sich um Geräte zur Rettung von Personen aus Fahrzeugen (z.B. Rettungsschere, Rettungszylinder, Spreizer usw.). Mit der Rettungsschere werden im Einsatzfall Fahrzeugteile, zum Beispiel das Fahrzeugdach, abgeschnitten. Mit dem Spreizer und den Rettungszylindern werden Zugangsöffnungen geschaffen. Moderne, neueste Hilfeleistungssätze tragen zudem der aktuellen Bauweise von Fahrzeugen Rechnung, die immer robuster werden.

Grundlage der vorgenannten Förderung ist ein aktuelles Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Ersatzbeschaffung von Rettungsgeräten der Feuerwehren. Die Fördermittel stammen aus der Feuerschutzsteuer und wurden im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts mit Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Mit der Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung kann der beabsichtigte Erwerb des Hilfeleistungssatzes schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung beträgt derzeit maximal 6.000 Euro.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109