Presseinfo 359/15 — 30. November 2015


Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“

Regierung von Unterfranken bewilligt der Stadt Würzburg als 1. Rate eine Zuwendung in Höhe von 1.200.000 Euro für die Herstellung der Terrassengärten als öffentliche Freiflächen im neuen Stadtteil Hubland

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Würzburg aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ als 1. Rate eine Zuwendung in Höhe von 1.200.000 Euro für die Herstellung der Terrassengärten als öffentliche Freiflächen im neuen Stadtteil Hubland bewilligt. Bei zuwendungsfähigen Kosten von 2.000.000 Euro (bezogen auf die 1. Rate) entspricht dies einem Fördersatz von 60 %. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt. Die veranschlagten Gesamtkosten der Maßnahme betragen 3.534.800 Euro. Davon konnten 3.344.100 Euro als zuwendungsfähig anerkannt und der Stadt Zuwendungen in Höhe von insgesamt 2.006.400 Euro in Aussicht gestellt werden.

Die Stadt Würzburg entwickelt derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Leighton Barracks den neuen Stadtteil Hubland. Über einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb mit anschließender Rahmenplanung wurden die Grundzüge der städtebaulichen Entwicklung ermittelt und festgelegt. Ein wesentliches Gestaltungselement sind die große Frei- und Grünfläche, die sich entlang der ehemaligen Landebahn und der Eschenallee in Ostwestrichtung erstreckt. Diese wird zukünftig nach Süden über eine Grünachse mit dem bestehenden Universitätsgelände und nach Norden über die Terrassengärten mit dem Grünraum der Lehnleiten vernetzt.

Die Terrassengärten werden aufgrund der Topografie unter teilweiser Einbeziehung bestehender Mauern auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Themen als Dauergrünanlage gestaltet. Neben einem Sinnesgarten sind Spielwelten, eine Gartenoase und eine obere Terrasse vorgesehen. Die verschiedenen Ebenen werden unterschiedlich ausgestaltet und über Fußwege, Treppen und Rampen miteinander verbunden, wobei die Steigungen der Rampen die Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllen.

Die Terrassengärten sind in die Konzeption der Landesgartenschau 2018 einbezogen und werden danach als öffentliche Grünfläche der Allgemeinheit zum Aufenthalt und zur Naherholung zur Verfügung stehen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109