Presseinfo 362/15 — 02. Dezember 2015


Ergebnis der Überprüfungsaktion in der Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt

Unterfränkische Polizei leistet Amtshilfe

Würzburg (ruf) – Die Regierung von Unterfranken hat heute früh die Anwesenheit der Asylbewerber in der Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt einer genauen Überprüfung unterzogen. Alle Asylbewerber mussten sich entsprechend ausweisen bzw. ihren Aufenthalt in der Einrichtung legitimieren. Bei dieser Überprüfungsaktion leisteten auch zahlreiche Polizeidienstkräfte der Bereitschaftspolizei Würzburg und der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt Amtshilfe. Die Koordination der polizeilichen Unterstützungskräfte hatte die Polizeiinspektion Schweinfurt übernommen.

Ziel der gemeinsam zwischen Regierung von Unterfranken und dem Polizeipräsidium Unterfranken vorgeplanten und abgestimmten Aktion war es, die aktuellen Anwesenheiten der Asylbewerber in der Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt festzustellen und mit den vorhandenen Belegungslisten der genutzten Unterkunftsgebäude abzugleichen. Dadurch sollten die Asylbewerber identifiziert werden, die sich möglicherweise unbefugt Zutritt zur Aufnahmeeinrichtung verschafft haben und die dortigen Einrichtungen nutzen.

Mit insgesamt 8 Kontrollteams wurde in den Unterkunftsgebäuden ein Abgleich der angetroffenen Asylbewerber mit den Unterkunftslisten durchgeführt. Alle Bewohner und Asylbewerber mussten sich für den berechtigten Aufenthalt legitimieren. Unberechtigte Personen, die sich unbefugt Zugang verschafft hatten oder jedenfalls keine Zugangs- oder Aufenthaltsberechtigung nachweisen konnten, wurden nach Feststellung der Personalien aus der Aufnahmeeinrichtung gebracht und der Einrichtung verwiesen.

Zum aktuellen Stand sind in der Aufnahmeeinrichtung Schweinfurt 1109 Asylbewerber zum berechtigten Aufenthalt als Bewohner gemeldet. Die aktuelle Überprüfungsaktion ergab, dass 17 Personen keine Berechtigung zum Aufenthalt in der Aufnahmeeinrichtung nachweisen konnten.

Die Regierung von Unterfranken behält sich vor, auch künftig vergleichbare unangemeldete Überprüfungsaktionen durchzuführen.


Pressesprecher Johannes Hardenacke, Tel. 0931/380-1109, Fax 0931/380-2109